Saar-Hunsrück-Steig


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 362 km
Gehzeit o. Pause: 3 Tage 18 Stunden 14 Min.
Höchster Punkt: 813 m
Tiefster Punkt: 67 m
Saar-Hunsrück-Steig Fernwanderweg Saarland Rheinland-Pfalz

Weinhotel Landsknecht
Weinhotel Landsknecht

Der Saar-Hunsrück-Steig wurde 2007 eröffnet und in der Folge noch um einige Etappen erweitert, so dass er heute vom Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg bei Perl an der Mosel quer durchs Saarland und den Hunsrück bis nach Boppard ins UNESCO-Weltkulturerbe Mittelrheintal führt.

Der Saar-Hunsrück-Steig verbindet echte Highlights: die große Saarschleife bei Mettlach und die größte Rheinschleife, den sogenannten Rheingoldbogen bei Boppard, den höchsten Berg von Rheinland-Pfalz (den 816m hohen Erbeskopf) und tiefe Schluchten wie die Baybachklamm und die Ehrbachklamm, Deutschlands längste Hängeseilbrücke – die Geierlay – und viel Geschichte, von den Römern und Kelten bis zur Neuzeit.

Die Etappen 9 und 10 führen durch den 2015 eröffneten Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Aber auch ansonsten ist der Saar-Hunsrück-Steig sehr naturnah, was ihm die bislang höchste Qualitätsbewertung eines Fernwanderwegs in Europa einbrachte.

Ergänzt wird der Saar-Hunsrück-Steig durch über hundert Rundwanderwege entlang der Trasse, die sogenannten Traumschleifen Saar-Hunsrück. Als alternative Wegstrecke des Saar-Hunsrück-Steigs wurde die Ruwer-Route von Hermeskeil nach Trier ausgewiesen.

Auf dieser Seite bieten wir den gesamten Wegeverlauf des Saar-Hunsrück-Steigs kostenfrei als GPS-Track für Navigationsgeräte (*.gpx). Die 24 Tagesetappen auf dem Saar-Hunsrück-Steig werden jeweils auf eigenen Seiten im Detail beschrieben. Auf diesen Seiten lassen sich dann auch die einzelnen Tageswanderungen als GPS-Tracks für mobile GPS-Empfänger speichern.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 1 von Perl nach Hellendorf (17km)

Wanderatlas-Empfehlung: Unterwegs im Dreiländereck genießt man schöne Aussichten auf das Moseltal, vor allem bei der Passage durch das Naturschutzgebiet Hammelsberg. Der Archäologiepark Römische Villa Borg zeigt, wie die alten Römer einst zu wohnen pflegten.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 2 von Hellendorf nach Mettlach (16km)

Wanderatlas-Empfehlung: Durchs schluchtartige Steinbachtal wandert man auf die Saarschleife zu, das Wahrzeichen des Saarlands. Vom Aussichtspunkt Cloef genießt man den Blick auf die Saarschleife und kann später schöne Blicke auf die in der Saarschleife gelegene Burg Montclair erhaschen.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 3 von Mettlach nach Britten (11km)

Wanderatlas-Empfehlung: Der Alte Turm im Abteipark Mettlach gilt als ältestes Bauwerk des Saarlands. Im ehemaligen Abteigebäude residiert heute der Keramikhersteller Villeroy & Boch und unterhält hier ein Keramikmuseum. Vorbei am Westwallmuseum Mettlach und Schloss Ziegelberg geht’s dann ins enge Saarhölzbachtal.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 4 von Britten zum Stausee Losheim (12km)

Wanderatlas-Empfehlung: Durchs Naturschutzgebiet Panzbachtal mit typischer Niedermoorlandschaft wandert man zum Stausee Losheim, der in den 1970er Jahren als Badesee und Freizeiteinrichtung angelegt wurde. Hier gibt’s Bootshafen, Strandbad und einen Seegarten.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 5 vom Stausee Losheim nach Weiskirchen (15km)

Wanderatlas-Empfehlung: Markante Felsen gibt es auf dieser Tour einige. Die hören auf Namen wie Schlangenfels, Bärenfels und Teufelsfels. Zwischen den Felsen gibt es enge, schöne Täler wie das Lannenbachtal und das Holzbachtal. Am Wegesrand liegt auch der Wild- und Wanderpark Rappweiler mit einem Informationszentrum des Naturparks Saar-Hunsrück.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 6 von Weiskirchen zur Burg Grimburg (18km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die waldreiche Wanderung führt u.a. zum Waldweiher Herberloch, ins Naturschutzgebiet Wahnbachtal, zur Hochwaldalm Wadrill und schließlich zur Burg Grimburg, eine der sieben mittelalterlichen Landesburgen des Kurfürstentums Trier.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 7 von der Burg Grimburg nach Reinsfeld (7km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die kürzeste Tagestour auf dem Saar-Hunsrück-Steig führt durchs naturnahe Wadrilltal. Unterwegs passiert man eine mächtige Biberburg und am Ziel kann man die Felsformation Frau Holle bewundern.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 8 von Reinsfeld nach Nonnweiler (18km)

Wanderatlas-Empfehlung: Viel Wasser auf dieser Etappe: Durchs Lösterbachtal und das Forstelbachtal mit seinen vielen kleinen Weihern kommt man schließlich zur Primstalsperre und dem benachbarten zum Kloppbruchweiher.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 9 von Nonnweiler nach Börfink (11km)

Wanderatlas-Empfehlung: Der keltische Ringwall Otzenhausen beeindruckt durch seine schiere Größe. Der Saar-Hunsrück-Steig führt mitten hindurch und hinauf auf den Dollberg (695m), den höchsten Gipfel im Saarland. Vorbei am Tiroler Stein geht’s dann ins Traunbachtal zum Etappenziel.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 10 von Börfink nach Morbach (24km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die Königsetappe des Saar-Hunsrück-Steigs führt entlang des Ochsenbruchs und vorbei an der Siegfried-Quelle hinauf auf den Erbeskopf mit Hunsrückhaus, Aussichtsturm und begehbarer Kunst. Später passiert man das Hoxeler Viadukt, eine stillgelegte malerische Eisenbahnbrücke inmitten des Hunsrücker Hochwalds.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 11 von Morbach zur Burg Wildenburg (18km)

Wanderatlas-Empfehlung: Durch den Erholungswald Ortelsbruch geht’s zum Geopark Krahloch, der Kirschweiler Festung und den Rosshalden bei Kirschweiler, bevor man am Ziel den Höhepunkt erreicht: die Ruine der Burg Wildenburg mit dem Aussichtsturm und tollem Blick über den Idarwald und auf den Hunsrücker Hochwald.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 12 von der Burg Wildenburg nach Idar-Oberstein (19km)

Wanderatlas-Empfehlung: Durchs Naturschutzgebiet Mörrschieder Burr kommt man vom Höhenzug des Idarwalds ins Vollmersbachtal. Das gibt die Richtung vor bis in die Edelsteinstadt Idar-Oberstein, Sitz von Schloss Oberstein, und – nach einer Wanderung durchaus wichtig – Heimat des deutschen Spießbratens.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 13 von Idar-Oberstein nach Herrstein (19km)

Wanderatlas-Empfehlung: Am Start lohnt ein Blick auf die Felsenkirche mit dem Obersteiner Altar (15. Jahrhundert). Mit schönen Aussichten über das Nahetal geht es über Fischbach in die mittelalterliche Siedlung Herrstein.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 14 von Herrstein zum Forellenhof Reinhardsmühle (13km)

Wanderatlas-Empfehlung: Von Burg Herrstein im Fischbachtal geht es zunächst ins Hosenbachtal, wo man von der Rabenkanzel einen schönen Blick genießt. Später wandert man durchs Hahnenbachtal, das die natürliche Grenze vom Idarwald zum Lützelsoon bildet.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 15 vom Forellenhof Reinhardsmühle nach Rhaunen (12km)

Wanderatlas-Empfehlung: Vom Hahnenbachtal aus genießt man den Blick auf die Ruinen der Schmidtburg, eine der ältesten Burgen im Hunsrück. Man kommt zum Freilichtmuseum Keltensiedlung Altburg und kann später am Ziel in Rhaunen einer der ältesten erhaltenen Stumm-Orgeln bewundern.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 16 von Rhaunen nach Sohren (18km)

Wanderatlas-Empfehlung: Durchs Idarbachtal wandert man zum Kapplei-Felsen. Später passiert man die Wacholderheide Folken und trifft auf die historische Römerstraße (Ausoniusweg), die vom Rhein an die Mosel führte. An der liegt der rekonstruierte Römerturm bei Dill.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 17 von Sohren nach Altlay (10km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die kurze Etappe führt zum Geografischen Mittelpunkt von Rheinland-Pfalz oberhalb von Bärenbach. Nicht weit entfernt liegt der Flughafen Frankfurt-Hahn. Durchs Wilwersbachtal wandert man schließlich nach Altlay.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 18 von Altlay nach Blankenrath (17km)

Wanderatlas-Empfehlung: Es geht durch die Altlayer Schweiz, das mit bizarren Schieferfelsen garnierte Tal des Hitzelbachs. Durchs Altlayer Bachtal kommt man zur Wallfahrtskapelle Peterswald und später ins Peterswalder Bachtal.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 19 von Blankenrath zur Geierlay-Hängeseilbrücke (13km)

Wanderatlas-Empfehlung: Durch die Täler von Flaumbach und Bildbach kommt man ins tief eingeschnittene Tal des Mörsdorfer Bachs. Das wird seit 2015 von der Geierlay-Hängeseilbrücke überspannt, Deutschlands längste Hängeseilbrücke, die in ihrer Konstruktion den Vorbildern aus Nepal folgt. Das ist Adrenalin pur, das man sich am Ende der Etappe nicht entgehen lassen sollte.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 20 von der Geierlay-Hängeseilbrücke nach Kastellaun (14km)

Wanderatlas-Empfehlung: Burg Balduinseck liegt hoch über dem Zusammenfluss von Mastershausener Bach und Schumbach, die hier zusammen den Mörsdorfer Bach bilden. Von der Hohen Buch (487m) genießt man den Blick auf die historische Altstadt von Kastellaun.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 21 von Kastellaun in die Baybachklamm (17km)

Wanderatlas-Empfehlung: Von Burg Kastellaun geht es auf einer schönen Wanderung am Kastellauner See vorbei zum Uhler Kopf (441m) und zum Erlebnisfeld Mannebach. Vom Aussichtspunkt Barreterlei genießt man den Blick ins Baybachtal, bevor es – mit Seilen gesichert – hinab in die tief eingeschnittenen Schluchten von Frankweiler Bach und Baybach geht.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 22 durch die Baybachklamm nach Morshausen (10km)

Wanderatlas-Empfehlung: Diese Etappe führt durch den Grand Canyon des Hunsrücks, die Baybachklamm. Durch die tiefe Schlucht wandert man unterhalb von Burg Waldeck abwärts und erklimmt dann den Aussichtspunkt Morshausener Eselchen mit schönen Aussichten aufs Baybachtal und hinüber zur Mosel und in die Eifel.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 23 von Morshausen nach Oppenhausen (16km)

Wanderatlas-Empfehlung: Nach der Baybachklamm das nächste Highlight: Die Ehrbachklamm. Zwischen Ehrenburg und Schloss Schöneck durchquert der Saar-Hunsrück-Steig auf rund 10km das Ehrbachtal und nimmt dabei auch die etwa 1,5km lange, mit Seilen und Brücken wanderbar gemachte Ehrbachschlucht mit.


Saar-Hunsrück-Steig Etappe 24 von Oppenhausen nach Boppard (18km)

Wanderatlas-Empfehlung: Durch dichte Wälder geht es zur größten Rheinschleife – dem Bopparder Hamm, etwas romantischer auch Rheingoldbogen genannt. Vom Vierseenblick genießt man die Aussicht und wandert dann hinab nach Boppard, eines der Zentren des UNESCO Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal.

IVW
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