Westerwaldkreis

Der Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz entstand 1974 aus dem Zusammenschluss des Unterwesterwaldkreises mit Sitz in Montabaur und des Oberwesterwaldkreises mit Sitz in Westerburg. Verwaltungssitz des Westerwaldkreis ist heute Montabaur, das mit 12.570 Einwohnern auch größter Ort im Westerwaldkreis ist.

Im Westerwaldkreis leben rund 200.000 Menschen. Diese verteilen sich auf zehn Verbandsgemeinden mit Sitz in Bad Marienberg, Montabaur, Selters, Hachenburg, Höhr-Grenzhausen, Ransbach-Baumbach, Rennerod, Selters, Wallmerod, Westerburg und Wirges.

Der Westerwaldkreis grenzt an den Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen, an die hessischen Landkreise Limburg-Weilburg und Lahn-Dill-Kreis sowie an den Rhein-Lahn-Kreis, an die kreisfreie Stadt Koblenz, an den Landkreis Mayen-Koblenz, den Landkreis Neuwied und den Landkreis Altenkirchen (alle in Rheinland-Pfalz).

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Westerwaldkreis

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Westerwaldkreis sind der Wiesensee und die Krombachtalsperre, das Kermamikmuseum im Kannenbäckerland und das Landschaftsmuseum Westerwald, der Stöffelpark, das Kloster Marienstatt im Nistertal, die Holzbachschlucht und die Fuchskaute - mit 657m ü. NN der höchste Berg im Westerwald - sowie Burg Grenzau, Schloss Hachenburg, Burg Hartenfels und Schloss Montabaur.

Die schönsten Wanderwege im Westerwaldkreis

Viele Wanderwege machen den Westerwaldkreis zu einem interessanten Gebiet für Wanderer. Der Westerwaldsteig führt ebenso wie der Wiedweg und der Kölner Weg durch den Westerwaldkreis. Weitere Hauptwanderwege des Westerwaldvereins ergänzen das Streckennetz.

An Rundwanderwegen wurden eine Reihe sogenannter Wäller Touren eingerichtet, z.B. die Wäller Tour Augst (17km), die Wäller Tour Eisenbachtal (9km) und der Brexbachschluchtweg (16km). Klassiker sind u.a. die Rundwanderung im Dreiländereck an der Fuchskaute (11km), eine Passage durch die Holzbachschlucht (4km) und der Grüne Steig und Seenweg (19km).

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