Rennerod

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Rennerod war bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 der geographische Mittelpunkt der Bundesrepublik. Diese Position verlor Rennerod zwar, aber noch immer ist die rheinland-pfälzische Stadt das Zentrum des Hohen Westerwalds. Im Gebiet der Verbandsgemeinde Rennerod liegen mit der Fuchskaute (657m) und dem Salzburger Kopf (653m) zwei der drei höchsten Berge des Westerwalds.

Im Schnittpunkt der beiden Westerwald-Straßen B 255 (Ost-West) und B 54 (Nord-Süd) gelegen, ist Rennerod der Sitz der 23 Ortsgemeinden umfassenden Verbandsgemeinde Rennerod. Über 250km ausgeschilderte Wanderwege, DNV-geprüfte Nordic Walking Strecken und zahlreiche Naturattraktionen warten darauf, entdeckt zu werden.

Seit 1971 hat Rennerod Stadtrechte, aber die erste urkundliche Erwähnung datiert bereits aus dem 13. Jahrhundert und Historiker vermuten, dass Rennerod schon in der Zeit der Karolinger (also vor dem Jahr 1000) als Ortschaft bestanden hat.

1362 wurde in Rennerod die St. Hubertuskirche als Kapelle zu Ehren von St. Maria und dem heiligen Hubrecht (Hubertus) errichtet. 1614-31 wurde die Kapelle zu einer Pfarrkirche ausgebaut, die bis ins 19. Jahrhundert genutzt wurde. Dann erfolgte 1876 der Bau der heutigen Pfarrkirche St. Hubertus im neugotischen Stil.

Zur Stadt Rennerod gehört seit 1969 auch der Ort Emmerichenhain. Wahrzeichen von Emmerichenhain ist die 1744 erbaute evangelische Kirche mit ihrem markanten Haubenturm. Sie ist im Sommer Schauplatz des Westerwälder Motorradgottesdienstes, zu dem traditionell rund tausend Biker kommen.