Rheinburgenweg Etappe 13 Burg Sooneck - Bingen


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 19 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 10 Min.
Höhenmeter ca. ↑714m  ↓779m
Rheinburgenweg Schlussetappe

Die Schlussetappe des Rheinburgenwegs startet verkehrstechnisch gesehen etwas ab vom Schuss – an einem Parkplatz unterhalb von Burg Sooneck. Wandertechnisch gesehen ist dieser Start aber ideal, ist man doch direkt in der Natur und hat eine Burg vor Augen. Wir sind ja schließlich auf dem Rheinburgenweg unterwegs. Über den Martinspfad leitet der Rheinburgenweg an einem steilen Grat aufwärts und führt zum Aussichtsturm am Siebenburgenblick.

Vom Aussichtsturm Siebenburgenblick, der Name verrät es, hat man sieben Rheinburgen im Blick: Heimburg, Burg Sooneck, Burg Stahleck, Schloss Schoeneck, die Ruine der Kammerburg, die Ruine der Burg Fürstenberg und die Ruine Nollig. Ehrlicherweise muss man allerdings anfügen, dass Schloss Schoeneck bei Boppard und die Kammerburg im Wispertal nur mit sehr guten Augen oder technischer Unterstützung auszumachen sind.

Man wandert nun weiter bergauf hinein in den Binger Wald, den nordöstlichen Teil des Soonwalds. Man kommt auf rund 400m ü.NN, bis man den Gerhardshof erreicht. Dann leitet der Rheinburgenweg hinein ins Morgenbachtal. Das Morgenbachtal gilt als eines der schönsten Seitentäler des Rheins.

Am Ende des Morgenbachtals trifft der Rheinburgenweg auf den Eselspfad, der über einen schmalen Felspfad hinauf auf eine Klippe führt mit schönem Blick ins Morgenbachtal und die am Ende des Tals gelegene Burg Reichenstein. Sie verfiel bereits im 16. Jahrhundert und wurde 1899-1902 als letzte der Rheinburgen im Stil der Rheinromantik im Oberen Mittelrheintal wieder aufgebaut. Heute befindet sich auf Burg Reichenstein u.a. ein Burgmuseum mit einer großen Sammlung historischer Waffen und Rüstungen.

Über den Eselspfad geht es weiter, bis man vor Burg Rheinstein steht. Burg Rheinstein wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Ende des 16. Jahrhunderts verlor Burg Rheinstein ihre Bedeutung und verfiel langsam. 1823-29 ließ Prinz Friedrich von Preußen nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel Burg Rheinstein wieder aufbauen. Später kam Burg Rheinstein in den Besitz der Familie Hecher, die auf der Burg einen Gastronomie einrichtete und auch Besichtigungen ermöglicht.

Jetzt schlängelt sich der Rheinburgenweg durch Felsen und Krüppeleichenwald aufwärts. An der Hangkante eingetroffen, bietet sich vom Schweizerhaus – dem Gästehaus der Burg Rheinstein, heute ein Ausflugslokal – eine schöne Aussicht auf den Rhein. Ab hier folgt der Rheinburgenweg dem Soonwaldsteig wieder hinein ins Morgenbachtal bis zur Steckeschlääferklamm. Hier trennen sich die beiden Premiumwege und der Rheinburgenweg führt durch die Steckeschlääferklamm Richtung Kreuzbachtal.

Durchs Kreuzbachtal geht es vorbei an einer Hängebrücke zum Forsthaus Heilig Kreuz. Auf naturnahen Pfaden wandert man zur Schutzhütte am Prinzenkopf (210m) mit Ausblick auf den Binger Mäuseturm auf der Mäuseturminsel im Rhein. Schließlich führt der Rheinburgenweg über Serpentinen hinab an den Bahnhof Bingen und den sich dahinter direkt am Rhein erstreckenden Park am Mäuseturm, von dem aus man die Einmündung der Nahe in den Rhein bestens in Augenschein nehmen kann.

Rheinburgenweg Etappen


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