Rheinburgenweg Etappe 3 Bad Breisig - Andernach


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 20 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 38 Min.
Höhenmeter ca. ↑852m  ↓798m
Rheinburgenweg Wanderzeichen

Die dritte Tageswanderung auf dem Rheinburgenweg beginnt in Bad Breisig. Zuerst kommt man an den Römer-Thermen vorbei und steuert dann in den Stadtwald zum Freizeitpädagogischen Zentrum, einer speziellen Form einer Jugendherberge im Stile eines Eifeldorfs aus dem 19. Jahrhundert. Von hier geht es hinab ins Vinxtbachtal, einst der historischen Grenze zwischen den römischen Provinzen Obergermanien mit Mainz als Hauptstadt und Untergermanien mit der Hauptstadt Köln.

Hinter dem Vinxtbachtal stößt der Rheinburgenweg auf Burg Rheineck. Die ist leider kaum mehr zu sehen, da sie von hohen Bäumen umstanden ist. Seit 2000 wohnt hier der Software-Pionier Kai Krause (Kai’s Power Tools). Burg Rheineck wurde ursprünglich im 11. Jahrhundert erbaut. Die heutige Bausubstanz stammt im Wesentlichen aber aus dem 19. Jahrhundert. Aus dem Mittelalter sind noch Teile der Ringmauern erhalten, der gewaltige Bergfried mit seinem quadratischen Grundriss sowie das Tor über dem Einfahrtsweg.

Jetzt folgt Wandergenuss pur: Der Rheinburgenweg verläuft als enger Pfad unmittelbar an der Hangkante und offenbart wunderschöne Ausblicke, besonders an der Felsenkanzel Reutersley mit schöner Sicht aufs Siebengebirge. Der Rheinburgenweg leitet in Serpentinen hinab nach Brohl-Lützing, dem Startbahnhof des Vulkan-Express. Der verbindet mit historischen Zügen den Rhein mit der Eifel und schnauft mit Tempo 20 Richtung Engeln.

Am Ortsrand von Brohl-Lützing trifft der Rheinburgenweg auf Schloss Brohleck. Der Bau geht auf eine Burg aus dem 13. Jahrhundert zurück, die um 1890 durch den heutigen Bau ersetzt wurde. Während des Nazi-Regimes diente Schloss Brohleck als Reichsführerinnenschule des Reichsarbeitsdienstes. Später kam das Gebäude wieder in private Hand und wird seit 2003 restauriert.

Im Anschluss ist Trittsicherheit gefordert, wenn sich der Rheinburgenweg steil über felsigen Grund auf dem Eselspfad wieder hinauf wendet. Auf einer Felsklippe genießt man eine fantastische Aussicht auf den Rhein. Durch einen dichten Wald wandert man vorbei an einem keltischen Ringwall und steht plötzlich an einer Kante und läuft über gesicherte Steige mitten durch einen Vulkan. Man merkt: Wir sind in der Eifel, dem Vulkanland.

Später leitet der Rheinburgenweg wieder hinab an den Rhein. Man steuert Burg Namedy an. Burg Namedy wurde im 14. Jahrhundert gegründet. 1896 wurde die Burg im Stile des Historismus zu einem Schloss umgebaut. Später übernahmen die schwäbischen Hohenzollern Burg Namedy und nutzen die Schlossanlage heute für kulturelle Zwecke.

Von der Burgmauer aus führt der Rheinburgenweg noch einmal steil bergan zum Rastplatz am Hochkreuz. Vorbei am kleinen Weiler Eich leitet der Rheinburgenweg schließlich zum Ziel der Tageswanderung: Andernach am Rhein.

Rheinburgenweg Etappen


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