Rheinburgenweg Etappe 12 Bacharach - Burg Sooneck


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 57 Min.
Höhenmeter ca. ↑623m  ↓599m
Rheinburgenweg Fernwanderweg

An Burg Stahleck oberhalb von Bacharach beginnt die vorletzte Etappe auf dem Rheinburgenweg. Die Tageswanderung führt in die östlichen Ausläufer des Soonwalds zur Burg Sooneck. Von hier muss ein Weitertransport in den nächsten Ort – Trechtingshausen – organisiert werden. Bevor man aber dort ankommt, kann man sich erst an den Schönheiten des Mittelrheintals erfreuen.

Man wandert oberhalb der Weinlage Bacharacher Kloster Fürstenberg ins Winzbachtal und von hier weiter nach Medenscheid, das man entlang der Hangkante des Rheinplateaus umrundet. Später steigt man durch die Weinberge hinab zur Ruine der Burg Fürstenberg. Der Rheinburgenweg führt nicht direkt an die im 13. Jahrhundert errichtete und 1689 zerstörte Burg Fürstenberg. Ein Abstecher lohnt aber allein wegen der Aussichtsterrasse an der Ruine, von der auf die Rebhänge des Rheingaus blicken kann, die südlich von Lorch beginnen.

Der Rheinburgenweg führt weiter nach Oberdiebach im Gailsbachtal. Von hier sieht man noch einmal die Ruine der Burg Fürstenberg in voller Pracht. Schnell nähert man sich Niederheimbach. Hecken säumen den Weg entlang der Hangkante und ab und an sieht man den Rhein durchblitzen. Hinter Niederheimbach trifft der Rheinburgenweg auf die nicht zugängliche Burg Hohneck, die privat bewohnt wird. Burg Hohneck – auch Heimburg genannt – entstand im späten 13. Jahrhundert und wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört. Im 19. Jahrhundert erfolgte der Ausbau zu Wohnzwecken.

Am Ende von Niederheimbach lag früher der bekannte Märchenhain, ein 1931 eröffneter Märchenwald. Noch heute sieht man auf dem Märchenpfad genannten Weg Richtung Erschbachtal einige der früheren Figuren. Hinter dem Erschbachtal leitet der Rheinburgenweg durch Weinberge hinauf Richtung Burg Sooneck.

Burg Sooneck liegt ganz im Nordostzipfel des Soonwalds und wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Wie die meisten linksrheinischen Burgen zerstörten die Franzosen Burg Sooneck 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg. 1834 kaufte das preußische Königshaus die Ruine und ließ sie zu einem Jagdschloss wieder aufbauen. Heute ist Burg Sooneck im Besitz der Staatlichen Schlösserverwaltung Rheinland-Pfalz und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

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