Rheinburgenweg Etappe 8 Rhens - Bad Salzig


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 4 Min.
Höhenmeter ca. ↑478m  ↓472m
Rheinburgenweg Markierung

Die achte Tageswanderung auf dem Rheinburgenweg beginnt in Rhens, einer kleinen Stadt im nördlichen Hunsrück mit schönem Blick auf die Marksburg auf der gegenüberliegenden Rheinseite. Von Rhens leitet der Rheinburgenweg zunächst in das benachbarte Brey und führt dann westwärts zu dem kleinen Weinbaugebiet Breyer Hämmchen, das durch einen Verein bewirtschaftet wird, die damit sicherstellen, dass in Brey wieder Riesling kultiviert wird.

Vorbei am Jugendzeltplatz Am Pfaffenwäldchen wandert man auf dem Rheinburgenweg zum Bopparder Hamm, der größten Rheinschleife, in etwa vergleichbar mit der Saarschleife bei Mettlach.

Einen guten Blick auf den Bopparder Hamm genießt man vom Vierseenblick, einem bekannten Aussichtspunkt im Bopparder Stadtwald, der von einem eigenen Sessellift angefahren wird. Seinen Namen verdankt der Vierseenblick dem Umstand, dass hier zwei Hügel den Blick so einschränken, dass man den Rhein als vier voneinander getrennte Seen wahrnimmt.

Nur wenige hundert Meter hinter dem Vierseenblick läuft man auf schmalem Pfad hoch über der Rheinschleife weiter zum Gedeonseck. Das Gedeonseck ist eine Traditionsgaststätte mit Panoramaterrasse, von der aus der gesamte Bopparder Hamm übersehen werden kann. Das Gelände wird auch als Start- und Landepunkt zum Gleitschirmfliegen genutzt.

Vom Gedeonseck geht es auf dem Rheinburgenweg auf steilem Pfad bergab nach Boppard, einem mittelalterlichen Königshof der Franken, später einer freien Reichsstadt und bis heute eine (der vielen) Perlen entlang des UNESCO-Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal. Man spaziert über die Rheinpromenade vorbei an der um 1300 errichteten Karmeliterkirche.

Da wo sich seit dem 12. Jahrhundert die katholische Pfarrkirche St. Severus erhebt, stand einst das Römerkastell Boppard. Von dem sind heute noch Reste zu sehen. Man sagt: Die Befestigung des spätantiken Kastells Boppard gehöre zu den besterhaltenen ihrer Art in Deutschland. Die alten Mauerreste können kann frei besichtigt werden.

An der nächsten Kreuzung steht die Kurfürstliche Burg Boppard. Bereits um 1265 ließ König Richard von Cornwall einen Bergfried in Boppard errichten, den der Erzbischof von Trier im 14. Jahrhundert zu einer Zollburg ausbaute. Seine heutige Gestalt erhielt die Kurfürstliche Burg im Wesentlichen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Durch die Ablassgasse spaziert man weiter zum ehemaligen Kloster Marienberg, dem größten Kulturdenkmal im Rhein-Hunsrück-Kreis. Das Benediktinerinnenkloster wurde im 12. Jahrhundert gegründet. Nach einem Brand wurde die Anlage ab 1738 im Barockstil neu aufgebaut. Seit den 1980er Jahren stand Kloster Marienberg leer. Ab 2013 erfolgt der Umbau zu einer Wohnanlage.

Kloster Marienberg wird von einem Landschaftspark umgeben, durch den der Rheinburgenweg jetzt zum hübschen Marienbergteich führt. Dann geht hinauf zur Schutzhütte auf dem Eisenbolz (192m). Auf der Höhe angekommen, wird man mit der schönen Aussicht auf die feindlichen Brüder belohnt: die Burg Sterrenberg und die Burg Liebenstein am gegenüberliegenden Rheinufer.

Besonders die Aussicht Steinerner Mann bietet einen herrlichen Blick über das Rheintal. Dann erfolgt der Abstieg nach Bad Salzig, dem Ziel der Etappe auf dem Rheinburgenweg.

Rheinburgenweg Etappen


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