Kurkölner Weg (X 22)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 154 km
Gehzeit o. Pause: 37 Std. 54 Min.
Höhenmeter ca. ↑3554m  ↓3684m
Kurkölner Weg von Meschede nach Köln

Im heiligen römischen Reich bestimmten die Kurfürsten, wer deutscher König und damit zugleich Anwärter auf die Kaiserkrone war. Bis ins 17. Jahrhundert gab es sieben, später bis zu zehn Kurfürsten. Immer dabei: Der Kurfürst von Köln, zugleich Reichsersatzkanzler für Italien und Erzbischof.

Das Kölner Kurfürstentum umfasste Gebiete links des Rheins (zwischen Andernach und Rheinberg), Ländereien rund um Recklinghausen im Ruhrgebiet und das Herzogtum Westfalen, das sich im Kern südlich von Arnsberg im Sauerland erstreckte.

Die Verbindung vom westfälischen Sauerland ins rheinländische Köln hat der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) für Wanderer erschlossen und einen Hauptwanderweg angelegt, der mit dem weißen Andreaskreuz und der Nummer 22 markiert ist. Dieser Wanderweg wird auch Kurkölner Weg genannt und startet in Meschede, der Kreisstadt im Hochsauerland, und führt von hier durchs Lennebergland ins Ebbegebirge.

Weiter geht’s durchs Bergische Land vorbei an der Wiehltalsperre – bekanntes Werbemotiv für Krombacher Pils – ins Naafbachtal, einem der schönsten Naturschutzgebiete in Nordrhein-Westfalen. Durch den Königsforst schließlich nimmt der Kurkölner Weg Kurs auf den Kölner Stadtteil Rath-Heumar, dem Ziel der Wanderung.

Auf dieser Seite bieten wir den gesamten Wegeverlauf des Kurkölner Wegs kostenfrei als GPS-Track für Navigationsgeräte (*.gpx) oder Karten-Anwendungen wie GoogleMaps und GoogleEarth (*.kml). Die sieben Tagesetappen auf dem Kurkölner Weg des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) werden jeweils auf eigenen Seiten im Detail beschrieben. Auf diesen Seiten lassen sich dann auch die einzelnen Etappen als GPS-Tracks für mobile GPS-Empfänger speichern.


Kurkölner Weg Etappe 1 von Meschede nach Eslohe (18km)

Wanderatlas-Empfehlung: Direkt hinter Meschede erreicht der Kurkölner Weg den Hennesee, die viertgrößte Talsperre im wasserreichen Sauerland. Später kommt man kurz vor dem Ziel am Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe vorbei, in das ein Abstecher lohnt, um die sehenswerte Sammlung alter Dampfmaschinen zu bewundern.


Kurkölner Weg Etappe 2 von Eslohe nach Finnentrop (24km)

Wanderatlas-Empfehlung: Es geht am Oberbecken des Pumpspeicherwerks Rönkhausen vorbei hinab ins Tal der Lenne. Hier passiert man Schloss Lenhausen, seit dem 15. Jahrhundert Stammsitz der Familie Plettenberg-Lenhausen.


Kurkölner Weg Etappe 3 von Finnentrop nach Olpe (29km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auf dieser Etappe kommt man an Burg Schnellenberg vorbei, die größte Burganlage im Süden Westfalens. Dann erreicht man den Biggesee, zusammen mit dem Möhnesee im Norden der größte und bekannteste See im Sauerland.


Kurkölner Weg Etappe 4 von Olpe zur Wiehltalsperre (22km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die vierte Etappe des Kurkölner Wegs führt durchs Naturschutzgebiet Puhlbruch-Silberkuhle. Hier gibt es noch einige der fast völlig verschwundenen Wacholderheiden im Bergischen Land. Am Ziel lohnt ein Blick auf die Wiehltalsperre, den bekannten See aus der Werbung von Krombacher Pils.


Kurkölner Weg Etappe 5 von der Wiehltalsperre nach Drabenderhöhe (21km)

Wanderatlas-Empfehlung: Der Biebersteiner Stausee ist ein beliebtes Ziel nicht nur für Angler, sondern auch für Wanderer. Ab dem Biebersteiner Stausee leitet der Kurkölner Weg durchs Homburger Ländchen, früher eine eigene Reichsherrschaft inmitten des Bergischen Lands.


Kurkölner Weg Etappe 6 von Drabenderhöhe nach Honrath (20km)

Wanderatlas-Empfehlung: Diese Etappe steht ganz im Zeichen des Naafbachtals. Der Naafbach sollte bereits seit 1930 zu einer Talsperre aufgestaut werden. Dementsprechend wenig Bautätigkeit gab es die späteren Jahrzehnte, bis das Naafbachtal Ende des 20. Jahrhunderts auf über tausend Hektar als Schutzgebiet ausgewiesen wurde.


Kurkölner Weg Etappe 7 von Honrath nach Köln Rath-Heumar (19km)

Wanderatlas-Empfehlung: Über das Bergbaugebiet am Lüderich (260m) und den Rösrather Stadtteil Hoffnungsthal erreicht der Kurkölner Weg den Königsforst, die grüne Lunge Kölns. Auf gut 2.500ha als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist der Königsforst ein Eldorado für stadtnahes Wandern und Ausflüge mit der ganzen Familie.

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