Bergischer Weg Etappe 5 Diepentalsperre - Scheuren


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 18 Min.
Höhenmeter ca. ↑452m  ↓380m
Bergischer Weg Altenberger Dom

An der Grenze zwischen Leichlingen und Leverkusen wird der Murbach zur 9ha großen Diepentalsperre aufgestaut. An der Diepentalsperre startet die fünfte Tageswanderung auf dem Bergischen Weg. Die Diepentalsperre ist heute ein beliebtes Naherholungsziel, das mit allerlei Infrastruktur aufwartet. Neben Gastronomie gibt es Minigolf, das Waldquell Freibad, Ruder- und Tretbootverleih.

Von der Diepentalsperre führt der Bergische Weg südwärts ins Wiembachtal, wo die historische Lambertsmühle steht. Die Lambertsmühle mit Nebengebäuden, Mühlrad und Backofen, Schmiede, Schumacherei und Holzwerkstatt wurde in Tausenden von Stunden ehrenamtlicher Arbeit wieder originalgetreu restauriert oder neu gebaut worden.

Weiter geht es auf dem Bergischen Weg zum Haus Landscheid. Haus Landscheid ist ein historischer Rittersitz, ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert. Von 1718-25 wurde ein Ersatzgebäude errichtet. Nachdem Haus Landscheid 2009-10 aufwändig saniert und erweitert wurde, beherbergt es heute ein Hotel, Restaurant und Therapiezentrum.

Der Bergische Weg leitet weiter ins Eifgenbachtal und folgt dem Bach hinunter zu seiner Mündung in die Dhünn. Hier liegt der Deutsche Märchenwald, der bereits 1931 eröffnete und als erster Märchenpark in Deutschland gilt. Nostalgischer Charme pur!

Hinter dem Märchenwald ist schon der Odenthaler Ortsteil Altenberg erreicht. Der Bergische Weg leitet auf direktem Weg zum Altenberger Dom, der wohl bekanntesten Kirche im Bergischen Land. Der Altenberger Dom entstand von 1255-1379 und gilt als eine der schönsten gotischen Kirche, die Deutschland zu bieten hat. Gebaut ist die ehemalige Klosterkirche übrigens aus Trachytstein, der am Drachenfels – dem Ziel des Bergischen Wegs – abgebaut wurde.

Bekannt ist der Altenberger Dom vor allem wegen des Westfensters, des größten gotischen Kirchenfensters nördlich der Alpen. Das Westfenster des Altenberger Doms entstand im späten 14. Jahrhundert und stellt das himmlische Jerusalem dar. Die Stifter des Fensters, das erste bergische Herzogspaar, sind als kniende Figuren in der Zentralgruppe der Glasmalerei dargestellt. Der kunsthistorische Wert des Westfensters wird von manchen Experten mit dem Freskenzyklus der Sixtinischen Kapelle gleichgesetzt.

Vom Altenberger Dom aus folgt der Bergische Weg dem Pfengstbach, der unterhalb der Ruine von Burg Berge – der Geburtsstätte des Bergischen Lands – in die Dhünn mündet. Der Bergische Weg leitet aber bachaufwärts und steuert Scheuren an, das Ziel dieser Tageswanderung.

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