Bergischer Weg


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 261 km
Gehzeit o. Pause: 2 Tage 16 Stunden 28 Min.
Höchster Punkt: 355 m
Tiefster Punkt: 44 m
Bergischer Weg Wegzeichen

Wer wirklich einmal das Bergische Land in seinen vielreichen Facetten erleben will, der wandert den Bergischen Weg, der von der Ruhr im Norden einmal das Bergische Land bis hinab zum Siegtal durchmisst und dann noch ein bisschen was dranhängt und abschließend hinauf auf den Drachenfels (321m) im Siebengebirge führt, den wohl am meisten bestiegenen Berggipfel Deutschlands.

Der Bergische Weg wurde erstmals 1935 vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) angelegt und ist damit der Klassiker unter den Fernwanderwegen im Bergischen Land. 2011-13 wurde der Bergische Weg komplett überarbeitet und auf neuer Trasse mit neuen Wegzeichen markiert. Jetzt kann man mit Fug und Recht behaupten, dass der Bergische Weg der Wanderweg schlechthin im Bergischen Land ist.

Der Bergische Weg startet am Baldeneysee in Essen und leitet über Velbert, Wülfrath und Mettmann ins Bergische Städtedreieck, dem Herzen des Bergischen Lands. Hier passiert der Bergische Weg die Müngstener Brücke und folgt dem Tal der Wupper abwärts u.a. zum Schloss Burg, der Keimzelle des Bergischen Lands.

Über die Diepentalsperre leitet der Bergische Weg ins Dhünntal und steuert den Altenberger Dom in Odenthal an. Dann geht es südwärts Richtung Bergisch Gladbach. Schloss Lerbach und Schloss Bensberg liegen am Weg. Als nächstes Ziel des Bergischen Wegs steht der Königsforst bei Köln auf dem Wanderplan.

Vom Königsforst führt der Bergische Weg zum ehemaligen Bergbaugebiet auf dem Lüderich (260m) bei Hoffnungsthal. Weiter südwärts begleitet der Bergische Weg ein Stück das Aggertal, um dann in einer großen Schleife die Mucher Hochfläche mitzunehmen. Von Much aus folgt der Bergische Weg dem Wahnbach bis zur Wahnbachtalsperre und leitet über die mittelalterliche Stadt Blankenberg im Siegtal weiter durch den Westerwald ins Siebengebirge.

Auf dieser Seite bieten wir den gesamten Wegeverlauf des Bergischen Wegs kostenfrei als GPS-Track für Navigationsgeräte (*.gpx) oder Karten-Anwendungen wie GoogleMaps und GoogleEarth (*.kml). Die zwölf Tagesetappen auf dem Bergischen Weg werden jeweils auf eigenen Seiten im Detail beschrieben. Auf diesen Seiten lassen sich dann auch die einzelnen Tageswanderungen als GPS-Tracks für mobile GPS-Empfänger speichern.


Bergischer Weg Etappe 1 vom Baldeneysee zum Schloss Hardenberg (24km)

Wanderatlas-Empfehlung: Tolle Aussichten auf den Baldeneysee, den größten der sechs Ruhrstauseen, gibt es auf dieser Etappe reichlich. Ob vom Jagdhaus Schellenberg, der Korte-Klippe oder der Ruine der Neuen Isenburg. U.a. passiert man auch das Natur- und Vogelschutzgebiet Heisinger Bogen.


Bergischer Weg Etappe 2 vom Schloss Hardenberg nach Gruiten (26km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die St. Maximin Kirche in Düssel gilt als eine der ältesten Kirchen im Bergischen Land, der Alte Kirchturm in Gruiten ist zwar keine ganze Kirche mehr, aber noch älter: 11. Jahrhundert. Naturhöhepunkt aber ist der Marsch durch die Grube 7, ein ehemaliger Kalksteinbruch mit beeindruckenden Steilwänden.


Bergischer Weg Etappe 3 von Gruiten nach Cronenberg (19km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auf der dritten Tageswanderung kommt man in die Klingenstadt Solingen. Im Stadtteil Gräfrath informiert das Deutsche Klingenmuseum über die lange Geschichte des deutschen Zentrums der Schneidwarenindustrie.


Bergischer Weg Etappe 4 von Cronenberg zur Diepentalsperre (28km)

Wanderatlas-Empfehlung: Gleich zwei Highlights gibt es auf dieser Etappe zu bewundern: Erst passiert man Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke, die Müngstener Brücke über der Wupper. Dann geht es nach Burg, wo mit Schloss Burg im 13. und 14. Jahrhundert der Stammsitz des Bergischen Lands war und das heute – allerdings rekonstruiert – als größte Burganlage in ganz Nordrhein-Westfalen gilt.


Bergischer Weg Etappe 5 von der Diepentalsperre nach Scheuren (17km)

Wanderatlas-Empfehlung: Der Altenberger Dom gilt als eine der schönsten gotischen Kirchen Deutschlands und ist international aufgrund seines mächtigen Westfensters bekannt, das kunsthistorisch ähnlich bedeutsam ist wie der Freskenzyklus der Sixtinischen Kapelle in Rom.


Bergischer Weg Etappe 6 von Scheuren nach Moitzfeld (17km)

Wanderatlas-Empfehlung: Diese Etappe wird von schönen Gebäuden gesäumt: Die Malteser Komturei und Burg Zweiffel in Herrenstrunden, Schloss Lerbach und Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach. Besonders schön zum Wandern ist die Tour durch das Waldgebiet Hardt und eine Rast am Milchborntalweiher.


Bergischer Weg Etappe 7 von Moitzfeld nach Hoffnungsthal (15km)

Wanderatlas-Empfehlung: Diese Tagestour führt durch den Königsforst, ein großes Waldgebiet am Rand von Köln, in dem erst die Frankenkönige und dann die Herzöge von Berg auf Jagd gingen. Heute ist der Königsforst ein europäisches Naturschutzgebiet. Man passiert im Königsforst u.a. Kettners Weiher und eine Naturwaldzelle.


Bergischer Weg Etappe 8 von Hoffnungsthal nach Falkemich (23km)

Wanderatlas-Empfehlung: Es wird langsam ländlich: Durchs ehemalige Bergbaugebiet am Lüderich (260m) leitet der Bergische Weg ins Aggertal zur Burg Honrath und weiter ins Naafbachtal, eines der ursprünglichsten Bachtäler im Bergischen Land.


Bergischer Weg Etappe 9 von Falkemich nach Neunkirchen (26km)

Wanderatlas-Empfehlung: Bei der Wanderung über die Mucher Hochfläche kommt man natürlich auch ins historische Zentrum von Much rund um die Pfarrkirche St. Martinus. Später wandert man durchs Wahnbachtal und passiert Kreuzkapelle mit dem schönen Herrenteich.


Bergischer Weg Etappe 10 von Neunkirchen zur Wahnbachtalsperre (15km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die zehnte Tagestour steht ganz im Zeichen der Wahnbachtalsperre, mit einer Fläche von 200ha einer der größten Seen im Bergischen Land und – da als Trinkwassersperre nicht für Baden und Wassersport freigegeben – ein wunderbares Stück stille Natur mit schönen Aussichten.


Bergischer Weg Etappe 11 von der Wahnbachtalsperre nach Uckerath (26km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die mittelalterliche Stadt Blankenberg hoch über dem Siegtal mit Burgruine, schnuckeligem Marktplatz, Turmmuseum und mächtiger Kirche ist ein Kleinod im Siegtal. Allein der Blick ins Tal belohnt den Aufstieg, das Flair der kleinen Gässchen tut ein übriges.


Bergischer Weg Etappe 12 von Uckerath zum Drachenfels (25km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die Schlussetappe führt ins Siebengebirge. Zunächst geht es hinauf auf die Löwenburg (455m), dann zum Waldfriedhof in Rhöndorf, der letzten Ruhestätte Konrad Adenauers und zum Schluss hinauf auf den Drachenfels (321m), Europas meist bestiegener Gipfel mit tollem Blick auf das Rheintal.

IVW

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