Siegerlandweg (X 5)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 117 km
Gehzeit o. Pause: 1 Tag 7 Stunden 40 Min.
Höchster Punkt: 596 m
Tiefster Punkt: 146 m
Der Siegerlandweg führt von Iserlohn nach Siegen

Von der Waldstadt Iserlohn zur Rubensstadt Siegen – das ist die Kurzbeschreibung des Hauptwanderwegs 5, den der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) auch unter dem Titel Siegerlandweg führt. Historisch gesehen verband der Anfang des 20. Jahrhunderts erstmals ausgeschilderte Hauptweg zwei Zentren der Eisenindustrie: Die Metallverarbeitung im Lennebergland und die Metallerzeugung in den Gruben und Hochöfen des Siegerlands.

Doch das ist heute Industriegeschichte und der Siegerlandweg macht das, was gute Wanderwege meistens machen: Er führt durch schöne, ruhige Landschaften, birgt eine stolze Anzahl Höhenmeter für die Fettverbrennung und bindet Aussichtspunkte und kulturelle Elemente in die Wegführung mit ein.

Vom Start in Iserlohn geht es durch den Stadtwald auf den Fröndenberg (385m) und dann weiter ins Lennetal. Burg Altena grüßt den Wanderer auf dem Siegerlandweg, bevor die Lenne überquert wird und es in einem weiten Bogen über Augustenthal ins Plettenberger Land geht.

In Plettenberg passiert der Siegerlandweg erneut die Lenne und führt durch eine waldreiche Passage nach Niederhelden ins Repetal und von da weiter ins Bilsteiner Bergland. An Burg Bilstein vorbei quert der Siegerlandweg die Veischede und bringt den Wanderer nach Welschen Ennest. Von hier geht es hinein ins Siegerland. In Hilchenbach, der Kleinstadt am Rothaarsteig, knickt der Wanderweg nach Süden und führt über Dreis-Tiefenbach und Weidenau nach Siegen, wo Oberes Schloss, Nikolaikirche und Unteres Schloss in die Wegführung einbezogen werden, bevor am Bahnhof die Route endet.

Auf dieser Seite bieten wir den gesamten Wegeverlauf des Siegerlandwegs kostenfrei als GPS-Track für Navigationsgeräte (*.gpx) oder Karten-Anwendungen wie GoogleMaps und GoogleEarth (*.kml). Die fünf Tagesetappen auf dem Siegerlandweg des SGV werden jeweils auf eigenen Seiten im Detail beschrieben. Auf diesen Seiten lassen sich dann auch die einzelnen Etappen als GPS-Tracks für mobile GPS-Empfänger speichern.


Siegerlandweg Etappe 1 von Iserlohn nach Augustenthal (25km)

Wanderatlas-Empfehlung: Vom Danzturm im Stadtwald von Iserlohn genießt man einen schönen Ausblick auf die größte Stadt im Lennebergland. Höhepunkt der Etappe ist aber sicher Burg Altena, eine der am besten erhaltenen Höhenburgen im Land und Gründungsort der weltweit ersten Jugendherberge.


Siegerlandweg Etappe 2 von Augustenthal nach Plettenberg (25km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die waldreiche Passage endet in Plettenberg an der Christuskirche mit ihren markanten, speerartigen Türmen. Die Christuskirche gilt Bauhistorikern als einzigartiger Mix aus westfälischer, dreischiffiger Hallenkirche und rheinischem Dreikonchen-Chor.


Siegerlandweg Etappe 3 von Plettenberg nach Bilstein (28km)

Wanderatlas-Empfehlung: Der Siegerlandweg führt auf dieser Etappe nach Niederhelden im Repetal. Das Golddorf Niederhelden wurde 2010 – als einziges Dorf in Nordrhein-Westfalen – mit der Goldmedaille im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet. Am Ziel in Bilstein passiert der X5 die Burg Bilstein aus dem 13. Jahrhundert, die hoch über dem Veischedetal steht.


Siegerlandweg Etappe 4 von Bilstein nach Hilchenbach (21km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auf dieser Etappe stehen die Natureindrücke im Vordergrund, die beim Erwandern des Bilsteiner Berglands gesammelt werden können. In Hilchenbach endet Teil 4 des Siegerlandwegs am historischen Marktplatz, der von schmucken Fachwerkhäusern umstanden ist und von der mächtigen evangelischen Kirche überschaut wird.


Siegerlandweg Etappe 5 von Hilchenbach nach Siegen (22km)

Wanderatlas-Empfehlung: Das Stift Keppel gilt als wertvollstes Baudenkmal des Barock im Siegerland. Im Oberen Schloss von Siegen lädt das Siegerlandmuseum zu einer informativen Reise in die Vergangenheit. Und die Nikolaikirche grüßt mit dem goldenen Krönchen – dem Wahrzeichen der Rubensstadt Siegen – den Wanderer auf dem Weg zum Bahnhofsplatz, der neues Mitte der Großstadt in Südwestfalen.

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