Neandertalweg (X 30)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 100 km
Gehzeit o. Pause: 23 Stunden 15 Min.
Höchster Punkt: 227 m
Tiefster Punkt: 43 m
Neandertalweg X30 des SGV

Eine wichtige Etappe auf dem Weg zum modernen Mensch war der Neandertaler, ein früher Verwandter des Menschen. Seinen Namen verdankt der Neandertaler seiner Fundstätte im Tal der Düssel zwischen Erkrath und Mettmann. Dieser Talabschnitt wird seit dem 19. Jahrhundert in Erinnerung an den Pastor Joachim Neander, der hier gerne weilte und Freiluftgottesdienste veranstaltete, Neandertal genannt. Neander ist übrigens auch Komponist des heute noch zum Standardrepertoire kirchlicher Choräle zählenden Lieds „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“.

So wie das Tal seinen Namen vom Choralkomponisten hat, so verdankt der Hauptwanderweg 30 des Sauerländischen Gebirgsvereins seinen Beinamen Neandertalweg der Tatsache, dass er auf seinem Weg von Duisburg nach Bergisch Gladbach auch durchs Neandertal führt. Dies aber ist beileibe nicht alles, was man auf diesem Fernwanderweg durchs Bergische Land zu sehen bekommt.

Los geht’s am Zoo Duisburg, um dann durch den Stadtwald nach Breitscheid zu führen, wo man Schloss Linnep passiert. Durch Mettmann geht es weiter ins Neandertal, wo heute das Neanderthal-Museum, das eiszeitliche Wildgehege Neandertal und der Kunstweg MenschenSpuren viele interessante Eindrücke vermitteln.

Durch den Hildener Stadtwald und über das Naturschutzgebiet Ohligser Heide geht es ins Tal der Wupper und weiter ins Murbachtal zur Diepentalsperre. Im Dhünntal erreicht der Neandertalweg den Altenberger Dom, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Bergischen Lands, und führt dann an Schloss Bensberg vorbei zum Ziel im Bergisch Gladbacher Stadtteil Bensberg.

Auf dieser Seite bieten wir den gesamten Wegeverlauf des Neandertalwegs kostenfrei als GPS-Track für Navigationsgeräte (*.gpx) oder Karten-Anwendungen wie GoogleMaps und GoogleEarth (*.kml). Die fünf Tagesetappen auf dem Neandertalweg des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) werden jeweils auf eigenen Seiten im Detail beschrieben. Auf diesen Seiten lassen sich dann auch die einzelnen Etappen als GPS-Tracks für mobile GPS-Empfänger speichern.


Neandertalweg Etappe 1 vom Zoo Duisburg nach Hösel (19km)

Wanderatlas-Empfehlung: Schloss Linnep in Ratingen kann man zwar nicht besuchen, da es privat genutzt wird, es ist aber trotzdem ein Blickfang und schönes Fotomotiv. Ansonsten kann man bei dieser Etappe viel Wald genießen – genauer den Duisburger Stadtwald und den Broich-Speldorfer Wald.


Neandertalweg Etappe 2 von Hösel nach Mettmann (20km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auf der zweiten Wanderstrecke durchstreift der Neandertalweg das Angerbachtal und das Schwarzbachtal. Der Ratinger Stadtteil Homberg lädt mit einem historischen Ortskern rund um die Jacobus-Kirche zum Verweilen ein.


Neandertalweg Etappe 3 von Mettmann zur Ohligser Heide (19km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auf dieser Tagestour geht es ins Neandertal. Erdgeschichte hautnah kann man im Neanderthal-Museum erleben, wo man sich über die spektakulären Fossilienfunde im Niederbergischen informieren kann. Der Skulpturenweg MenschenSpuren und das eiszeitliche Wildgehege vermitteln weitere spannende Einblicke.


Neandertalweg Etappe 4 von der Ohligser Heide zum Altenberger Dom (24km)

Wanderatlas-Empfehlung: Unterwegs kommt man an der Wasserburg Haus Graven und dem Denkmal auf dem Wenzelnberg (112m) bei Langenfeld vorbei. Murbachtal, Diepentalsperre und schließlich der Deutsche Märchenwald im Dhünntal bieten viel Abwechslung – Höhepunkt ist aber klar der Altenberger Dom im alten Stammland der Herzöge von Berg.


Neandertalweg Etappe 5 vom Altenberger Dom nach Bensberg (18km)

Wanderatlas-Empfehlung: Das barocke Schloss Bensberg und die im Stile der 1960er in Beton und Stahl eingefasste historische Burg Bensberg bilden einen spannenden Kontrast zum Abschluss der Wanderung durchs Bergische Land. Zuvor kann man am Milchborntalweiher schön pausieren.

IVW