Wandern rund um Prüm

Rund um Prüm gibt es jede Menge schöner Wanderwege zu entdecken. Empfehlenswert sind z.B. die Prümer Land Routen, von denen es gleich vier Stück gibt. Die erste Prümer Land Route (15km) führt rund um Prüm, früher Sitz des Hauskloster der karolingischen Kaiser. Man kommt natürlich am Kalvarienberg (großer Explosionskrater), der früheren Klosterkirche der Abtei Prüm und dem ehemaligen Kloster in Niederprüm vorbei.

Die Prümer Land Route 2 (12km) erkundet die Schönecker Schweiz, mit über 800ha das größte Naturschutzgebiet der Südeifel und eine abwechslungsreiche Naturlandschaft mit markanten Dolomitfelsen, Bachtälern, Orchideenwiesen, Wacholderheiden und Wäldern. Erkunden kann man auch die Ruinen der imposanten Burg Schönecken und genießt von hier einen schönen Blick ins Tal der Nims.

Die Prümer Land Route 3 (24km) führt in den östlichen Teil der Prümer Kalkmulde bei Büdesheim. Das sagenumwobene Blutkreuz, die Ruine der Burg Hartelstein und das Vlierbachtal stehen auf dem Programm. Viele schöne Aussichten auf die Karstlandschaft im Süden der Schneifel sind inbegriffen.

Apropos Schneifel: Die hat man stets vor Augen, wenn man die Prümer Land Route 4 (10km) wandert, die auf den Spuren der Bergleute von Bleialf aus Richtung Südfuß der Schneifel führt. Mit der Tour kann man gut einen Besuch des Besucherbergwerks Bleialf verbinden.

Ebenfalls in Bleialf startet der Bachpfad (14km), der vom Naturwanderpark delux betreut wird. Der Bachpfad verbindet als Rundwanderweg vier Bäche miteinander. Man wandert auf alten Bergbaupfaden entlang des Alfbachs. Ab Halenfeld begleitet den Wanderer der Donsbach und Wiesenwege schmiegen sich unter die Schuhsohlen. Dann geht es ein wenig über Hügel mit schöner Fernsicht und weiter zum Ihrenbach. Wenn man drauf achtet, sieht man, welche Ansichten Biber von Architektur pflegen. Über einen Hügelrücken geht es weiter durch Wiesen und Weiden bis zum Schluss, wo es sich am romantischen Weiher bei Richelsberg chillen lässt.

Wer auf dem Moorepfad Schneifel (13km) wandert, ist bisweilen auf dem Holzweg. Denn hier schützen Bohlenstege die sensible Moorlandschaften. Der Pfad beginnt am Blockhaus Zum Schwarzen Mann auf der Schneifel und misst 13km. Vom Moorepfad Schneifel hat man nach gut der Hälfte des Weges einen fantastischen Dreiländerblick von einer Plattform aus, wo sich eine Rast anbietet. Man kann von hier zu den Höhenzügen des Isleks und ins Hohe Venn schauen.

Der Schneifel-Pfad ist einer der Vulkaneifel-Pfade und startet in Kronenburg im Oberen Kylltal. Von hier geht es in drei Tagesetappen über Ormont auf die Schneifel und zum Schwarzen Mann (698m), dem dritthöchsten Gipfel der Eifel. Über Prüm wandert man weiter in die Schönecker Schweiz und kommt über Birresborn nach Gerolstein mit Anschluss an den Eifelsteig.

Der Willibrordusweg ist der Hauptwanderweg 5 des Eifelvereins und verbindet Kreuzau mit Echternacherbrück. Die vierte Etappe führt von Kronenburg über die Schneifel nach Prüm. Dann geht es auf der fünften Etappe weiter durchs Nimstal nach Waxweiler im Islek.

Der Matthiasweg von Aachen nach Trier ist als Hauptwanderweg 6 markiert. Die fünfte Tagestour leitet von Hallschlag im Oberen Kylltal nach Bleialf. Bleialf ist Startpunkt der sechsten Etappe, die den Wanderer nach Irrhausen im Tal der tausend Schmetterlinge bringt.

Der Karolingerweg ist einer der Ost-West-Fernwanderwege durch die Eifel und beginnt in Cochem. Über Ulmen und Daun kommt man zur Bertradaburg in Mürlenbach. Hier beginnt die Schlussetappe, die über die Künstlersiedlung Weißenseifen in die Schönecker Schweiz und dann weiter nach Prüm führt.

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