Birresborn

Seehotel Maria LaachSeehotel Maria Laach

Wer von Gerolstein südwärts nach Birresborn fährt, passiert einen hübschen Quelltempel, der die Lindenquelle einfasst. Hier kann man einen Stopp einlegen und sich kurz mit frischem Eifel-Wasser erfrischen. Schließlich ist Birresborn lange Jahre als Mineralwasserdorf bekannt gewesen. Die Adonisquelle im Ortskern sprudelt leider nicht mehr. Sie musste wegen Verunreinigungen 2003 geschlossen werden.

Birresborn liegt im Kylltal und wird eingerahmt von einigen markanten Gipfeln wie dem Vulkan Kalem (509m), dem Goldberg (523m) und dem Dachsberg (548m), zwischen und an denen sich gleich mehrere Naturschutzgebiete erstrecken. Es lohnen beispielsweise ein Abstecher ins Naturschutzgebiet am Vulkan Kalem oder zum Dachsberg, wo mit Adam und Eva zwei alte Zeitzeugen warten. Das Kiefer-Pärchen hat rund 200 Jahre unter der Rinde.

Ein anderes Naturschutzgebiet sind die Eishöhlen westlich des Ortskerns. Die Birresborner Eishöhlen sind durch die frühere Gewinnung der Mühlsteine entstanden, die bis in die 1960er Jahre hier herausgestemmt worden sind. Dadurch entstanden erst die Höhlen, die sich im Winter durch die Ausbildung von Eiszapfen ihren Namen gemacht haben. Das Eis bildet sich in den Hohlräumen des Gesteins aufgrund der Temperatur von -1 bis maximal 4 Grad und es entstehen Zapfen, da keine warme Luft zugeführt wird. Die Höhlen kann man besichtigen. Empfehlenswert ist eine vorherige Anmeldung.

In Birresborn selbst genießen einige Wohnhäuser und Hofanlagen Denkmalschutz, sie stammen überwiegend aus dem 19. Jahrhundert. Der Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus wurde 1828 im klassizistischen Stil erbaut. Der Saal stammt sichtbar aus der neueren Zeit.