Natursteig Sieg Etappe 3 Stadt Blankenberg - Merten


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 47 Min.
Höhenmeter ca. ↑271m  ↓257m
Natursteig Sieg Markierung Fernwanderweg Siegtal

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Der Aufstieg vom Siegtal-Bahnhof Blankenberg hinauf in das mittelalterliche Städtchen Blankenberg, das gut 80m über dem Tal auf einem Bergsporn liegt, lohnt sich und gehört sicherlich zu den Höhepunkten auf dem Natursteig Sieg.

Vom Bahnhof geht es zunächst in das Dorf Stein zu Füßen von Blankenberg. In dem 100 Einwohner starken Stein lohnt ein Blick auf die Apollonia-Kapelle. Der Fachwerkbau mit kleinem Dachreiter wurde 1865 errichtet. Im Inneren der Apollonia-Kapelle befinden sich neben einem hölzernen Altartisch und einem Holzkreuz ein Ölgemälde auf Holz mit dem Motiv Maria im Rosenhag.

Am Ortsrand von Stein liegt die alte Blankenberger Mühle. Sie war eine von zwei Mühlen in Stein, die auf eine mindestens 300jährige Geschichte zurückblickt. Die zweite Mühle musste dem Bau der Straße hinauf nach Blankenberg weichen, über den jetzt auch der Natursteig Sieg hinauf führt.

 

Vor dem mittelalterlichen Städtchen ruht mächtig die Ruine der Burg Blankenberg. Sie wurde Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut und versetzte die Grafen von Sayn in die Lage, die Zugänge zum Siegtal und ins Bergische Land sowie auf den Westerwald zu beherrschen. Die Burg Blankenberg gehörte im Mittelalter zu den größten Befestigungsanlagen im westdeutschen Raum, bis sie im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört wurde.

Erhalten sind heute noch Teile des Palas, des Pfortenhauses und spärliche Reste einer Doppelkapelle. Auf der Südseite steht ein mächtiger Bastionsturm aus dem 15. Jahrhundert, an der Nordseite ein runder Bergfried. Die Vorburg ist ebenfalls durch einen starken Rundturm mit einer hohen Schildmauer und einem Torturm geprägt. Beeindruckend ist der weite Blick ins untere Siegtal und zur Siegburger Abtei Michaelsberg.

Neben der Burgruine liegt die mittelalterliche Stadt Blankenberg. Der Natursteig Sieg führt bis zum Grabenturm am Eingang und dann um Blankenberg herum. Jedem Wanderer sei aber angeraten, ins Städtchen hineinzulaufen und sich am kastanienbestandenen Marktplatz vom einmaligen Flair dieses Ortes betören zu lassen.

Von Blankenberg führt der Natursteig Sieg nun weiter nach Süchterscheid, das aufgrund der Wallfahrtskirche bekannt ist, die 1957-58 unter Einbeziehung des Chors der alten Kapelle im Stile der von Le Corbusier gestalteten Wallfahrtskirche von Ronchamps umgebaut wurde. Gegenüber der imposanten Wallfahrtskirche steht die kleine, 1681 erbaute Blankenberger Kapelle. Der einfach Bruchsteinbau beherbergt ein kleines hölzernes Vesperbild aus der Zeit um 1460.

Von Sücherterscheid führt der Natursteig Sieg jetzt wieder nordwärts ins Tal der Sieg, das er beim Eitorfer Ortsteil Bach erreicht. Bei Bach quert der Natursteig die Sieg und erreicht das Ziel der dritten Etappe, das Dorf Merten. Hier befindet sich der gleichnamige Bahnhof der Siegtalstrecke, von dem man schnell und bequem wieder Richtung Blankenberg, Hennef und Siegburg fahren kann.

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