Altenkirchener Westerwald

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Zwischen dem bewaldeten Höhenzug der Leuscheid als Wasserscheide zwischen Sieg und Wied im Westen und den Ausläufern der Kroppacher Schweiz im Osten liegt die Kreisstadt Altenkirchen, die auch als Namensgeber für dieses Stück des Westerwalds dient.

Im Nordosten grenzt die Nister – der längste linksseitige Zufluss der Sieg – den Altenkirchener Westerwald gegen die Kroppacher Schweiz ab. An der Mündung der Nister zwischen Hamm und Wissen an der Sieg beginnt der Altenkirchener Westerwald und verläuft synchron mit der Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen über die Leuscheid bis nach Kircheib. Hier schließt sich die Asbacher Hochfläche an. Im Süden bildet die Grenze der Verbandsgemeinde Altenkirchen die Trennung zum Raiffeisenland und zum Puderbacher Land, die beide schon dem rheinischen Westerwald zugerechnet werden.

Die Region um Altenkirchen gehört zu den ältesten im Westerwald, was ihrer verkehrstechnisch wichtigen Lage geschuldet ist. Schon im frühen Mittelalter verlief hier der wichtige Handelsweg von Köln nach Frankfurt am Main (in etwa die heutige Bundesstraße B 8). Bei Altenkirchen zweigte von dieser Wirtschaftsader eine neue Route ab, die über den Hohen Westerwald in Richtung Leipzig führte. Das erste Stück dieser historischen Straße markiert ungefähr der Lauf der heutigen Bundesstraße B 414.

Landschaftlich wird der Altenkirchener Westerwald vom Tal der Wied im Süden und dem Waldgebiet der Leuscheid im Nordwesten geprägt. Auf dem Kamm der Leuscheid verläuft die Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Die Ausläufer der Leuscheid ziehen sich bis kurz vor das Wiedtal und erreichen Höhen knapp unter 400m ü. NN wie am Beulskopf (388m) bei Heupelzen.