Unteres Niddatal

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Die Wanderregion Unteres Niddatal liegt grob zwischen der Einmündung der Wetter in die Nidda bei Assenheim und der Einmündung der Nidder in die Nidda bei Bad Vilbel. Nidda, Nidder, Niddatal, Nidderau – so viel Nidda war nie da wie in der Wetterau, der Kornkammer Hessens. Das Untere Niddatal liegt eingebettet zwischen Taunus und Vogelsberg, zwischen einst feuerspeienden Vulkanen und erquickenden Bächen aus mineralreichen Quellen.

Zur Wanderregion Unteres Niddatal gehören die Kommunen Niddatal, Karben, Bad Vilbel und Niederdorfelden. Eine Zeitreise können Wanderer und Erkunder der Region unternehmen, wenn sie beispielsweise in der Domäne Wickstadt beginnen. Um das Hofgut scheint die Zeit einen kleinen Bogen geschlagen zu haben. Nach wie vor regieren hier Grafen, die von Solms-Rödelheim und Assenheim. Vom Klosterhof in Wickstadt ist es nur eine Wanderrunde entfernt zur Wüstung Sternbach und dem Wallfahrtsort Maria Sternbach.

Auch mit Schlössern und Burgen ist die Region reich bestückt. Da sind z.B. Schloss Assenheim, die Oberburg in Burg-Gräfenrode, Schloss Petterweil, das Leonhardische Schloss, Burg Dorfelden und die Ruine der Burg Vilbel.

Richtig entspannen kann man im Kurpark Bad Vilbel oder auch am Rosenhang in Klein-Karben. Und wer sich für Sakralbauten interessiert, wird am Dom der Wetterau, der evangelische Kirche in Dortelweil oder dem Deutschordenshaus fündig.

Sehenswert ist auch der Siloturm in Assenheim – einst Europas größtes Getreidesilo –, der Steinerne Tisch des ehemaligen Freigerichts Kaichen, das Heimatmuseum in Massenheim und das alte Rathaus in Bad Vilbel, das aus dem 16. Jahrhundert stammt.