Kloppenheim (Karben)

Restaurant-Gästehaus WilhelmshöheRestaurant-Gästehaus Wilhelmshöhe

Kloppenheim ist ein Stadtteil von Karben in der Wetterau. Kloppenheims Geschichte ist eng mit dem Deutschordensschloss Kloppenheim verbunden. Das Deutschordensschloss liegt westlich im Ort, auf dem Weg nach Petterweil. Der Deutsche Orden erwarb erstmals 1269 Rechte und Güter in Kloppenheim und gründete im 15. Jahrhundert den Deutschordenshof. Kloppenheim war seit Beginn des 18. Jahrhunderts Sitz einer Deutschordenkommende.

An der Stelle, wo heute das Schloss des Deutschordens zu finden ist, wird eine vorangegangene Burg vermutet. Das Deutschordenshaus wurde 1708-1718 zum Schloss umgebaut, anlässlich dass der Orden die hoheitlichen Rechte über den Ort erwarb und eine eigenständige Kommende entstand. Das zweigeschossige L-förmige Hauptgebäude fällt durch seine geschweiften Giebelenden auf. Das ehemalige Schloss gliedert sich in eine Hofanlage ein, von der die Gräben noch sichtbar sind. Die Nebengebäude sind eingeschossig.

Architekturgeschichte live erleben können die Kloppenheim-Karbener und die Wanderer in der nächsten Zeit, denn dass Industrie-Areal Taunusbrunnen hat neue Besitzer. Der Taunusbrunnen wurde 1872 erbohrt. Betrieben haben es die Pächter des nahe gelegenen Selzerbrunnens. Erhalten auf dem Gelände des Taunusbrunnens ist ein kombiniertes Verwaltungs- und Wohngebäude im Landhausstil, in dessen Keller der Brunnen liegt. Ein Pförtnerhäuschen und ein dreischiffiger Hallenkomplex aus Rohziegelmauerwerk geben dem Areal die Charakteristik der Industriebauten aus den frühen 20. Jahren. Die Hallen entstanden 1913 nach einem Brand der Holzlagerhallen.

Desweiteren gehören zu dem Taunusbrunnen-Areal weitere Gebäude aus der Zeit um 1920 und ein parkartig hergerichtetes Gelände, das optisch Taunusbrunnen und Selzerbrunnen vereint. Bis 1964 wurde der Taunusbrunnen bewirtschaftet. Die neuen Besitzer haben schon einen Plan, wie sie das Areal sanieren und beleben wollen. Man darf sehr gespannt sein!