Sponheimer Weg Etappe 5 Irmenach - Traben-Trarbach


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 19 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 47 Min.
Höhenmeter ca. ↑527m  ↓677m
Sponheimer Weg Wandern GPS Track

Die Schlussetappe des Sponheimer Wegs durch Soonwald und Hunsrück beginnt an der Kreisstraße zwischen Irmenach und Lötzbeuren. Hier verläuft der Lommersbach, ein Waldbach, an dem einst mehrere Mühlen und Schiefergruben aktiv waren. Einige Ruinen entlang des Weges zeugen von dieser Vergangenheit.

Der Lommersbach mündet in den Ahringsbach, dem der Sponheimer Weg dann weiter folgt. Wenn das Tal nach einigen Kilometern breiter wird, erhebt sich zur Linken die lang gestreckte Felsformation der Starkenburger Höhe. Der Sponheimer Weg leitet aber zunächst nordwärts und steuert das Winzerdorf Enkirch an.

Der Ortskern von Enkirch ist in Gänze geschützt, gilt Enkirch doch als Schatzkammer des rheinischen Fachwerkbaus. Zahlreiche schmucke Fachwerkbauten – teilweise aus dem 16. Jahrhundert – in engen Gassen, die evangelische Kirche aus dem 13. und die katholische aus dem 15. Jahrhundert sowie Reste der mittelalterlichen Befestigung machen Enkirch zu einem idealen Punkt für eine Zwischenrast, bevor es weiter geht.

Auf dem Weg von Enkirch nach Starkenburg passiert man den Lorettablick mit schöner Sicht auf die Moselschleife von Traben-Trarbach und die dadurch geformte Halbinsel Mont Royal. An Starkenburg läuft man quasi vorbei. Trotzdem sollte man wissen – wir sind schließlich auf dem Sponheimer Weg unterwegs – das die heute bis auf wenige Reste verschwundene Starkenburg einst die Residenz der Hinteren Grafschaft Sponheim war, also tatsächlich ein wichtiges Machtzentrum im Hunsrück.

Um 1350 bauten sich die Grafen von Sponheim eine neue Burg, die Grevenburg. Deren Ruinen erreicht der Sponheimer Weg nach einem schönen Marsch oberhalb der Weinberge und des Moseltals. Die Grevenburg war bis 1437 Sitz der hinteren Grafschaft, danach Amtshaus und später Teil des Befestigungssystems rund um die Festung Mont Royal. 1734 sprengten die Franzosen die Burg. Heute existiert nur noch die westliche Fassade des ehemaligen Kommandantenhauses.

Über Serpentinen wandert man nun hinunter nach Traben-Trarbach. Man stößt auf das Brückentor, das Wahrzeichen von Traben-Trarbach. Das Brückentor wurde 1899 erbaut, um die kurz zuvor fertiggestellte Moselbrücke stilgemäß auszustatten, schließlich war es die erste Brücke über die Mosel zwischen Koblenz und Bernkastel-Kues. Über die Mosel schreitet man dann zum Bahnhof Traben-Trarbach, der über die rund 10km lange Moselweinbahn mit der Moselstrecke von Koblenz nach Trier verbunden ist.

Sponheimer Weg Etappe


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