Sponheimer Weg Etappe 2 Bockenau - Ravengiersburg


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 26 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 15 Min.
Höhenmeter ca. ↑487m  ↓436m
Sponheimer Weg Fernwanderweg Soonwald Hunsrück

Die zweite Tageswanderung auf dem Sponheimer Weg beginnt in Bockenau im Übergang von der Sobernheimer Talweitung in den Großen Soon, den zentralen Teil des Soonwalds. Entlang des Ellerbachtals am Rande der Bockenauer Schweiz geht es nach Winterburg.

Winterburg wurde erstmals im Jahr 1325 urkundlich erwähnt, als Graf Johann II. von Sponheim die Burg Winterburg dem Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg zu Lehen auftrug. Von der Burg Winterburg ist nicht mehr viel erhalten und dennoch finden sich überall Teile von ihr: Viele der Häuser in Winterburg sind aus alten Steinen der Burg errichtet und aus der früheren Vorburg wurde ein Schullandheim, das wie ein Schloss oberhalb des Ortskerns thront.

In Winterburg verlässt der Sponheimer Weg das Ellerbachtal und biegt nach links ab Richtung Industriegebiet Pferdsfeld. Einst war das Gelände ein Flughafen der Nato. Heute wird die Fläche u.a. von Opel für Autotests genutzt. Oberhalb des Industriegebiets erreicht der Sponheimer Weg die Landstraße und hält sich links.

Kurz vor dem Forstamt Soonwald passiert man direkt an der Landstraße ein Denkmal, das Kaiser Wilhelm II. zu Ehren des Jägers aus Kurpfalz errichten ließ. Der Jäger aus Kurpfalz soll im wahren Leben Forstinspektor Utsch gewesen sein, der in der alten Oberförsterei (dem heutigen Forstamt Soonwald) seinen Sitz hatte und von hier die Jagdrechte im Soonwald wahrnahm.

Hinter dem Forstamt hält sich der Sponheimer Weg rechts in den Wald. Kurze Zeit später kreuzen wir erst den Europäischen Fernwanderweg E 3, dann den Soonwaldsteig. Der Sponheimer Weg führt weiter zur Bollinger Eiche und hinauf auf die Wildburghöhe. Hier finden sich die Reste der Wildburg, die seit dem 17. Jahrhundert dem Verfall preisgegeben ist.

Durch den Sargenrother Wald wandert man weiter zur Schutzhütte Räuberlager und ist kurze Zeit später in Sargenroth. Hier biegt man auf der Landstraße nach rechts und spaziert hinauf zu Nunkirche. Die Nunkirche soll bereits um das Jahr 1000 auf Veranlassung des Mainzer Erzbischos erbaut worden sein. Der zweigeschossige Turm ist noch romanischen Ursprungs. Andere Teile der Nunkirche wurden im 18. Jahrhundert nach Kriegsschäden neu aufgebaut.

Über die Kreisstraße wandern wir jetzt das Schlussstück der Etappe erst Richtung Belgweiler. Nach kurzer Zeit knicken wir nach links weg und steuern Ravengiersburg im Simmerbachtal an. Hier entstand im 11. Jahrhundert das Kloster Ravengiersburg als erstes Kloster im Hunsrück. Imposantes Zentrum des Kloster ist die St. Christopherus Kirche mit ihrer mächtigen Doppelturmfassade, die aufgrund ihrer Dimensionen auch den Beinamen Hunsrückdom trägt.

Sponheimer Weg Etappe


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