Bockenauer Schweiz

Der Fremdenverkehrsort Bockenau ist Namensgeber für die Bockenauer Schweiz, eine Landschaft, die den Übergang vom Großen Soon in die Sobernheimer Talweitung markiert. Offiziell hört die Landschaft hier allerdings nicht auf den Namen Bockenauer Schweiz, sondern heißt Gauchswald. Der Gauchswald ist eine rund tausend Hektar große Waldfläche, die sich oberhalb von Bockenau erstreckt. Der Gauchsberg (437m) ist die höchste Erhebung im Gauchswald.

Das Ortszentrum von Bockenau liegt zwischen den beiden Kirchen des Dorfs. Die evangelische Kirche ist eine barocke Saalkirche aus dem Jahr 1748. Direkt benachbart steht das evangelische Pfarrhaus, ein Krüppelwalmdachbau von 1766.

Die katholische St. Laurentius Kirche wurde 1905 erbaut und nutzt in ihrer Formensprache romanisierende Elemente. Hinter der Laurentiuskirche liegt der Friedhof und hier steht eine kleine Arkadenhalle, die 1923 entstanden ist.

Sehenswert in Bockenau ist auch das Kleinbahnmuseum am südlichen Ortseingang. Zu entdecken gibt es zwei Krauss-Maffei Schmalspur-Dampflokomotiven samt restauriertem Waggon und ein typisches Wärterhäuschen inklusive großem Signalmast. Die Kreuznacher Kleinbahn verkehrte von 1896 bis 1936 zwischen Winterburg und Bad Kreuznach.