Rundwanderung Auf Leos Spuren (Waldböckelheim)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 53 Min.
Höhenmeter ca. ↑183m  ↓183m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der 1836 in Trier geborene Leo Gräff war ein erfolgreicher Manager in der damaligen Boombranche Kohlebergbau. Gerarbeitet wurde hauptsächlich in Herne – mitten im Kohlenpott. Da war’s nicht schlecht, öfters mal raus ins Grüne zu fahren und das tat Leo Gräff besonders gerne im Soonwald. Bei Waldböckelheim ließ er 1885 am Göttelstein eine Jagdhütte errichten. Diese Leos Ruh genannte Hütte ist heute ein beliebtes Ziel für Wanderer.

Von Waldböckelheim kann man eine schöne Rundwanderung zu Leos Ruh unternehmen. Dazu startet man an der Gemeindehalle Hauptstraße, Ecke Schneiderstraße in Waldböckelheim. Von Waldböckelheim aus wandert man westwärts zum Marienpforter Hof im Seibersbachtal. Der Marienpforter Hof geht auf das 16. Jahrhundert zurück.

Durch den Sonnenrech geht es vorbei an alten Eichenbeständen zur Jagdhütte Leos Ruh. Hier kann schön ins Ellerbachtal blicken und sieht die Ruine der Burg Sponheim und des früheren Klosters Sponheim. Bei guter Sicht reicht der Blick bis zu den Bergen, die das Rheintal einfassen.

Man passiert die Landstraße nach Winterburg und wandert dann in einem Bogen um den Welschberg (336m) herum. Auf dem Weg hat man einen Bilderbuchblick zum Rotenfels (327m), dem Rheingrafenstein und zur Ebernburg.

Durch die Weinreben der Lage Waldböckelheimer Kronenfels geht es zur Bergkirche. Die Bergkirche thront malerisch über Waldböckelheim. Bauzeit der Bergkirche waren die Jahre 1863-67. Das neugotische Sandsteingebäude hat drei Kirchenschiffe, einen fünfseitig geschlossenen Chor sowie einen Westturm mit quadratischem Grundriss. Vorbei an der Bergkirche geht es schließlich wieder zurück zum Startpunkt am Bürgerhaus.


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