Regionalpark-Rundroute Etappe 5 Staatspark Wilhelmsbad - Heusenstamm


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 21 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 18 Min.
Höhenmeter ca. ↑90m  ↓78m
Regionalpark-Rundroute Rhein-Main

Wir beginnen die Tageswanderung auf der Regionalpark-Route Rhein-Main am Bahnhof Hanau-Wilhelmsbad. Von hier geht es die Burgallee vorbei am Herbert-Dröse-Stadion durch Kesselstadt auf direktem Weg zum Main.

Am Main trifft die Regionalpark-Rundroute auf das Hanauer Schloss Philippsruhe, das ab 1701 errichtet und 1875-80 klassizistisch umgebaut wurde. In der Beletage zeigt das Historische Museum Hanau heute u.a. Hanauer Fayencen (kunsthandwerkliche Keramik). Malerei vom Hanauer Anton Wilhelm Tischbein und niederländische Meisterwerke sind ebenfalls vertreten, wie auch die Silberschmiedekunst.

Auf dem Leinpfad unterhalb des Schlossparks mit seinem bekannten Amphitheater führt die Regionalpark-Rundroute mainabwärts. In Maintal-Dörnigheim setzt man mit der Mainfähre Dörnigheim (Tickets für Wanderer: dreißig Cent, Stand: 2015) nach Mühlheim am Main über.

Wenig später erreicht die Regionalpark-Rundroute die Mündung der Rodau in den Main. Die Rodau ist ein 28km langes Flüsschen und die Rodau-Mündung gilt als einer der schönsten Abschnitte des Mains in Hessens. Der Mündungsbereich ist durch sanfte Uferböschungen und einen Mainstrand für Besucher zugänglich.

Wir folgen weiter dem Main abwärts und erreichen schon bald den Offenbacher Stadtteil Rumpenheim. Hier stößt man auf den Rumpenheimer Schlosspark, der zum in Eigentumswohnungen umgewidmeten Schloss Rumpenheim gehört. Schloss Rumpenheim wurde wesentlich von den Landgrafen von Hessen-Kassel im 18. Jahrhundert zu einer repräsentativen Residenz ausgebaut.

Der Rumpenheimer Schlosspark ist frei zugängig. Seit 2010 ist der östliche Eingang an der Regionalpark-Rundroute mit zwei Sandsteinsäulen markant gefasst und mit einer vorgelagerten Pflasterung kenntlich gemacht. Wenige Meter nördlich ist der Aussichtspunkt Mainblick entstanden. Ein gut 500 Quadratmeter großes Areal wurde mit Sitzplätzen, gepflastertem Platz, Fahrradständern und auffälligen roten Sandsteinblöcken gestaltet. Weithin sichtbare Landmarke ist eine vier Meter hohe Sandsteinsäule.

Über Waldheim und vorbei am Bahnhof Offenbach-Ost wandert man auf der Regionalpark-Rundroute zum Leonhard-Eißnert-Park am Bieberer Berg. Die 22ha große Parkanlage ist Offenbachs größter Park und wurde 1911 angelegt. Im Leonhard-Eißnert-Park befindet sich seit 2007 der Kletterpark Fun Forest.

Hinter der Bundesstraße B 448 und dem Sportzentrum am Wiener Ring erreicht die Regionalpark-Rundroute den Wetterpark Offenbach. Warum in Offenbach ein Wetterpark? In Offenbach wird das Wetter gemacht, jedenfalls der Wetterbericht, denn hier sitzt seit 1952 der Deutsche Wetterdienst (DWD). Im Wetterpark ist seit 2014 auch das einer Wetterschutzhütte nachempfundene Regionalpark-Portal Wetterpark Offenbach mit Besucherzentrum eingerichet worden.

Der Wetterpark zeigt (kostenlos zugängig) verschiedene Erscheinungsformen des Wetters. Durch den Park verläuft ein Kiesweg, der die einzelnen Stationen miteinander verbindet. Stege führen zu den Exponaten mit Grafik- und Texterläuterung. Ende 2006 wurde der zehn Meter hohe Aussichtsturm Wetterpark Offenbach eröffnet. Bei klarer Sicht ist aufgrund der Lage auf dem Bieberer Berg der Große Feldberg (881m) im Taunus gut zu sehen.

Vorbei an der Stadthalle Offenbach (hier spielten schon alle Großen, von AC/DC über Jimi Hendrix und Bob Dylan bis Frank Zappa) wandert man nach Heusenstamm, dem Ziel der Etappe. Der Bahnhof Heusenstamm wird von der S-Bahn-Linie S 2 bedient (von Niedernhausen über Eppstein, Hofheim, Frankfurt und Offenbach nach Dietzenbach).

Regionalpark-Rundroute Etappen


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