Plackweg Etappe 2 Altena - Hönnetal


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 29 km
Gehzeit o. Pause: 8 Std. 26 Min.
Höhenmeter ca. ↑1305m  ↓1271m
Wegzeichen für den Plackweg durchs Sauerland

Etappe 2 auf dem Plackweg durchs nördliche Sauerland startet in Altena im Tal der Lenne. Über die Lindscheid-Brücke wird die Lenne gequert. Es geht auf direktem Weg hinauf zur Burg Altena, dem Stammsitz der späteren Grafen von der Mark. Gegründet wurde die Burg Anfang des 12. Jahrhundert von den Grafen von Berg. Heute ist Burg Altena die größte erhaltene Burganlage im Sauerland.

Im frühen 20. Jahrhundert war Burg Altena Sitz der ersten Jugendherberge der Welt. Richard Schirrmann vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) richtete auf Burg Altena 1914 die erste ständige Jugendherberge ein. Das Weltjugendherbergsmuseum auf Burg Altena erinnert an die Begründung des Jugendherbergswerks, das heute allein in Deutschland 560 Jugendherbergen betreibt.

Vorbei an der Kriegsgräbergedenkstätte leitet der Plackweg von Burg Altena hinein ins Lennebergland. Südlich der Haunert (450m) geht es hinauf bis zum Kohlberg (514m). Auf dem Kohlberg steht der Quitmannsturm, der bereits 1893 durch die ausgewanderten Söhne des Altenaer Lehrers Carl Friedrich Quitmann erbaut wurde. Der 14m hohe Turm bietet heute nicht mehr ganz die perfekte Aussicht, ist aber ganzjährig frei zu ersteigen,

Durch den Babywald Neuenrade geht es weiter zur Hohen Sondern (511m) und hinein in die Wanderregion Hönnetal. Zunächst ist von Tal allerdings noch nicht viel zu sehen: Waldreiche Höhenzüge bilden Panorama für die Plackweg-Wanderung, die nun zum Balver Wald (546m) führt, einem Gipfel, der bereits in der Gemarkung von Hemer liegt.

Der letzte Teil dieser naturnahen Wanderung leitet schließlich ins Tal der Hönne, einem 33km langen Nebenfluss der Ruhr. Über den kleinen Ort Sanssouci geht es zum Ziel dieser Wanderung in Volkringhausen. Volkringhausen ist bekannt für die Bildbänden häufig gezeigte Ansicht der dreibogigen Hönnebrücke. Sie ist eine schlichte, aus Bruchstein gemauerte Brücke, die im 19. Jahrhundert entstand, als die Straßenverbindung zwischen Menden und Balve ausgebaut wurde. Zeitgleich entstand auch die benachbarte alte Schmiede, ebenfalls aus Bruchsteinmauerwerk und mit einem Giebel in Sauerländer Fachwerkbauweise.

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