Frankfurter Vortaunus

Der Frankfurter Vortaunus umfasst die westlichen Stadtteile von Frankfurt, die rechts der Nidda und rechts des Mains liegen. Nach Norden schließen sich Vordertaunus und die Hohe Mark an. Im Westen erstreckt sich der Eppsteiner Horst und nach Osten beginnt die Wetterau.

Zwischen Natur und Skyline, Hügellandschaft und Flussniederungen von Nidda und Main befinden sich die Stadtteile des Frankfurter Vortaunus. Aufgereiht wie Perlen an der Schnur des Frankfurter Grüngürtels, der hier nordwestlich der Bankenmetropole selbige einrahmt. Gegen den Uhrzeigersinn betrachtet sind dies die Stadtteile: im Norden Harheim, Bonames, etwas entfernt Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach, nahe am Gürtel Kalbach-Riedberg und Niederursel, des Weiteren Heddernheim, Praunheim, Rödelheim, Sossenheim, Unterliederbach, Zeilsheim, Höchst und Sindlingen.

Zu sehen gibt es Einiges. Z.B. die karolingische Justinuskirche, das älteste erhaltene Gebäude Frankfurts (Baujahr: 830), das Höchster Schloss, die vom Bauhaus inspirierte Gustav-Adolf-Kirche, das Lersner’sche Schloss, das Petrihäuschen, die Villa Meister oder die Zeilsheimer Kolonie, eine frühe Arbeitersiedlung.

Wer sich für Architektur interessiert kann außerdem viel über das Neue Frankfurt lernen, ein Projekt, das nach dem Ersten Weltkrieg neuen Wohn- und Lebensraum in Frankfurt schaffen sollte. Informativ ist ein Besuch im Ernst-May-Haus, dem Vater des Neuen Frankfurts und Auftraggeber für die Frankfurter Küche, Vorläufer aller modernen Einbauküchen. Sehenswert auch die Siedlung Praunheim.

Weitere Architektur-Highlights sind die bekannte Jahrhunderthalle und die von Friedensreich Hundertwasser geplante Kindertagesstätte in Heddernheim. Aber entlang des Frankfurter Grüngürtels gibt es auch zahlreiche Fluchtpunkte ins Grüne: Der Höchster Stadtpark, das Sossenheimer Unterfeld, der Solmspark, das Harheimer Ried und der Alte Flugplatz bei Bonames.