Frankfurt-Bonames

Bonames ist ein Stadtteil im Norden Frankfurts, der 1910 eingemeindet wurde und unmittelbar nördlich an die Niddaauen grenzt, die heute als Teil des Frankfurter Grüngürtels ein wichtiges Naherholungsgebiet sind. Der Name Bonames (bona mansio) wird mit gute Herberge übersetzt und soll auf die Römerzeit zurückzuführen sein. Die gute Herberge wird heute von rund 6.400 Menschen belebt. Dazu zählt das alte Bonames und die neuere Siedlung Ben-Gurion-Ring, die auch ein Teil von Nieder-Eschbach ist und eigentlich nicht so recht ins dörfliche Bonames-Bild passen will.

Im historischen Ortskern von Bonames entstand 1642 die barocke evangelische Pfarrkirche, die im Stile einer Wehrkirche errichtet wurde, obwohl sie innerhalb der Stadtmauern lag. Die einfache Saalkirche mit Chor hat im Inneren eine barocke Ausstattung, die überwiegend aus dem 18. Jahrhundert stammt. Der Altartisch und Taufstein aus schwarzem Marmor entstammen einer Stiftung aus dem Jahr 1733. Die Gemälde an den Emporen zeigen Szenen aus dem alten und neuen Testament.

Ein auffälliges Gebäudeensemble stellt das Metzlersche Palais mit Junkerturm und Mühle dar. Der Turm soll einst Teil der Ortsbefestigung gewesen sein. Das Palais wird auf eine Bauzeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts angegeben. Das Areal liegt an einem Niddaaltarm nahe der Homburger Landstraße in Alt-Bonames.

Bekannt ist Bonames auch für den Frankfurter Nordpark, eine gut 7ha große Parkanlage, die 1968 zwischen der Nidda und einem ihrer Altarme angelegt wurde. Das Freizeitgelände ist natürlich bewachsen, bietet Grillplätze für die, die mit Feuer umgehen dürfen und Sandkästen für die anderen, Spiel und Sport für alle. Die Nordparkeingänge sind mit bunten Holzstelen und Figuren flankiert.