Hohe Mark (Taunus)

Das Eingangstor zum Taunus ist für die Frankfurter Stadtbewohner neben Bad Homburg die Hohe Mark, die man bequem mit der städtischen U-Bahn-Linie 3 erreichen kann. Der Name Hohe Mark geht auf eine mittelalterliche Genossenschaft zurück, die gemeinsam die Waldgebiete zwischen der Nidda und der Feldberg-Region bewirtschaftete.

Heute beginnt die Hohe Mark für Frankfurter an der gleichnamigen Endstation der U-Bahn Linie 3 in Oberursel. Zusammen mit Steinbach, Kronberg und Königstein bilden diese vier Städte das Gebiet der Hohen Mark.

Als natürliche Grenzen fungieren neben dem Taunushauptkamm im Norden vor allem die beiden Quellflüsse des Liederbachs: der Rombach und der Reichenbach. Der Rombach entspringt unweit des Glaskopfs (687m) und fließt nach 4km in Königstein mit dem Reichenbach zusammen, der auf Königsteiner Gebiet auch Woogbach genannt wird. Zusammen fließen sie als Liederbach eine Strecke von16km nach Frankfurt-Höchst und münden dort in den Main.

Die Hohe Mark ist ein ausgezeichnetes Wandergebiet mit vielen kleinen Bächen, viel Wald und Bergen, die bis auf knapp 800m ü. NN ansteigen, wie am Altkönig (798m), dem dritthöchsten Gipfel im Taunus.

Im Süden bieten die Städte ein abwechslungsreiches Alternativprogramm mit Kultur und Geschichte, wie etwa Oberursel mit dem historischen Rathaus, der St. Ursula Kirche und dem alten Friedhof.

In Kronberg gibt es neben der Burg Kronberg und mehreren Kirchen das weitläufige Schloss Friedrichshof zu sehen, das heute zu den besten Hotels im Taunus gehört. Auf Kronberger Gebiet liegt auch der Opel-Zoo, mit 600.000 Besuchern jährlich eine der beliebtesten Ausflugsziele in Hessen.

Königstein schließlich punktet mit der gleichnamigen Burg Königstein, zwei Burgruinen in Falkenstein, einer stattlichen Anzahl prachtvoller Villen und dem Hardtberg mit Aussichtsturm, der einen schönen Blick in die Hohe Mark ermöglicht.

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