Vom Pfahlgraben über den Fuchstanz zum Feldberg (Taunus)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 13 Min.
Höhenmeter ca. ↑222m  ↓222m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Tillmannsweg ist ein gut ausgebauter und breiter Wirtschaftsweg, der von Königstein über den Taunuspass Fuchstanz bis zum Wanderparkplatz Pfahlgraben am Sandplacken führt. Beliebt ist der Tillmannsweg vor allem bei Ausflugsgästen, die zur Waldgaststätte Fuchstanz marschieren wollen.

Wir laufen die Tour heute in anderer Richtung und starten am Wanderparkplatz Pfahlgraben. Auf dem Tillmannsweg gehen wir südwärts, passierten die Zirbelkiefer-Schneise und kommen schließlich zum Fuchstanz. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es hier eine Waldwirtschaft, die sich bis heute großer Beliebtheit im Taunus erfreut.

Nach einer kurzen Rast wandern wir weiter über den Fuchtstanzweg Richtung Kleiner Feldberg (826m). Oberhalb des Gipfels treffen wir auf die Hochtaunusstraße. Die kreuzen wir und halten uns dann halbrechts hinauf zum Großen Feldberg (881m), dem höchsten Berg im Rheinischen Schiefergebirge.

Vom Großen Feldberg genießt man den weiten Blick über die Wetterau und den Taunus. Wem der Blick z.B. vom Brunhildisfelsen nicht reicht, steigt hinauf auf den Aussichtsturm Großer Feldberg. Der Eintrittspreis lohnt sich für den ungetrübten Blick über die Rhein-Main-Ebene und in die benachbarten Mittelgebirge Westerwald, Vogelsberg, Rhön, Spessart, Odenwald, Pfälzerwald, Nordpfälzer Bergland, Hunsrück und Eifel.

Auf dem Gipfel des Großen Feldberg gibt es seit 2011 ein Gipfelkreuz. An dessen Fuß gibt es eine Informationstafel und ein Behälter für das Gipfelbuch.  In unmittelbarer Nähe befindet sich der Römer-Spielplatz für Kinder, der sich gestalterisch an römische Limeswachtürme anlehnt und Teil des Limeserlebnispfads ist.

Vom Großen Feldberg halten wir uns nun grob zum Verlauf der Hochtaunusstraße in nordöstliche Richtung. Wir sind hier jetzt auf dem Limes unterwegs und treffen nach kurzer Zeit auf die Fundamente eines alten Wachtturms am Mittelberg. Wenig später erreichen wir wieder den Sandplacken.

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