Opel-Zoo

Hört man den Namen Georg von Opel, denkt man zunächst an den Autos. Aber im Taunus weiß man: Georg von Opel ist auch Begründer eines Freigeheges für Tierforschung, das heute der Einfachheit Opel-Zoo heißt und unterhalb des Hardtbergs (409m) zwischen Kronberg und Königstein liegt.

Der Opel-Zoo ist heute mit über 600.000 Besuchern jährlich eines der beliebtesten Ausflugsziele in Hessen. Über 1.400 Tiere werden in dem weitläufigen, 27ha großen Areal gezeigt, darunter auch Elefanten. Damit unterscheidet sich der Opel-Zoo von dem städtischen Frankfurter Zoo im Ostend. Seit 2010 gibt es mit Geparden auch die ersten Großkatzen im Opel-Zoo.

Interessant ist, dass der Opel-Zoo durch eine öffentliche Straße geteilt wird mit teilweise guten Einblicken ins exotische Tierleben. Von Kronberg kommend ist lediglich der linke Teil des Zoos eingezäunt, während die Zooanlagen auf der rechten Seite, die in den letzten Jahren erheblich ausgebaut wurden, ebenso wie der Verbindungsweg zwischen dem alten und dem neuen Haupteingang des Zoos nicht eingezäunt sind, dennoch aber nur mit Eintrittskarte betreten werden dürfen.

Spielplätze, Kamel- und Ponyreiten, Streichelgehege und Gastronomie runden die Angebotspalette des Opel-Zoos ab, der sich ausschließlich aus Eintrittsgeldern und Spenden finanziert und keine öffentliche Förderung erhält.