Zoo Frankfurt

Der Frankfurter Zoo ist nach dem Berliner Zoo der zweitälteste Zoologische Garten in Deutschland. Bereits 1858 wurde der Zoo Frankfurt auf Betreiben einer Bürgerinitiative gegründet, damals noch im Westend direkt an der Bockenheimer Landstraße. Schon 1874 erfolgte der Umzug auf einen ehemaligen Exerzierplatz im Frankfurter Ostend. Hier entstand 1875-76 das Zoo-Gesellschaftshaus, ein repräsentativer Bau im Stil des Klassizismus.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Frankfurter Zoo wie die gesamte Stadt Frankfurt arg in Mitleidenschaft gezogen. Es ist es vor allem Zoo-Direktor Bernhard Grzimek zu verdanken, dass der Zoo Frankfurt wieder aufgebaut wurde. Grzimek mobilisierte zahlreiche Spenden aus der Bevölkerung und war nicht zuletzt durch seine Medienpräsenz („Serengeti darf nicht sterben“) ein wichtiges Aushängeschild für den Frankfurter Zoo.

Heute beherbergt der Zoo in Frankfurt auf einer Fläche von 11ha rund 4.500 Tiere aus 500 Arten darunter auch welche, die vom Aussterben bedroht sind, wie beispielsweise Mandschurenkranich, Asiatischer Löwe und Bartgeier. Für Rostkatze, Mähnenwolf und Gorilla führt der Frankfurter Zoo das Internationale Zuchtbuch (ISB). Jährlich kommen rund 850.000 Besucher in den Zoo Frankfurt, der damit einer der meistbesuchten zoologischen Gärten Deutschlands ist.

Regionaler Bezug:

Frankfurt am Main Hessen Hibbdebach Wetterau Oberhessen