Frankfurter Norden

Flächenmäßig der Großteil von Frankfurt am Main liegt nördlich der historischen Altstadt und der planmäßigen Erweiterung zur Neustadt (heute: Innenstadt). Im Zuge der kommunalen Neuordnung nach dem Zusammenschluss des Deutschen Reichs 1871 wurden vormals eigenständige Dörfer und Städte wie Bornheim, Bockenheim, Hausen und Preungesheim Frankfurt zugeschlagen.

Der Frankfurter Norden zieht sich von der Innenstadt nach Norden und nach Westen bis zum Frankfurter Vortaunus. Nach Osten schließt sich der Berger Rücken an. Im Frankfurt Norden liegen die Stadtteile Bockenheim, Hausen, Ginnheim, Eschersheim, Frankfurter Berg, Preungesheim, Eckenheim, Bornheim, Nordend, Dornbusch und Westend.

Zu sehen gibt es im Frankfurter Norden viel. Da sind z.B. die Parks: Der Volkspark Niddatal ist ehemaliges BUGA-Gelände und heute der größte Park in Frankfurt am Main. Weitere Schmuckstücke sind der Von-Bernus-Park, der Rebstockpark (in alter und neuer Version), Günthersburgpark und Holzhausenpark im Nordend, der Sinai-Park, der Rothschildpark und natürlich der deutschlandweit bekannte Palmengarten, der vom Botanischen Garten und dem Grüneburgpark flankiert wird.

In Sachen Kultur findet man im Frankfurter Norden das wohl bekannteste Museum Frankfurts: das Senckenberg Naturmuseum. Ein Abstecher lohnt ebenso zum Bockenheimer Depot, zur Brotfabrik in Hausen, zur Festeburgkirche, zum Museum Explora und speziell mit Kindern natürlich ins Struwwelpeter-Museum.

Wer sich für Architektur begeistert kann neben diversen Hochhäusern viele andere Eindrücke machen: vom Ginnheimer Spargel zur Frankfurter Festhalle, von der Russisch-Orthodoxen Kirche zur barocken Johanniskirche, von der Villa May zum Holzhausenschlösschen oder vom Bertramshofs bis zum Livingstonschen Pferdestall.