Frankfurt-Bornheim

Restaurant-Gästehaus WilhelmshöheRestaurant-Gästehaus Wilhelmshöhe

Am westlichen Fuß des Berger Rückens liegt der Frankfurter Stadtteil Bornheim. Am höchsten Punkt von Bornheim wurde 1478 die Friedberger Warte im spätgotischen Stil errichtet. Die Friedberger Warte ist einer der vier Warttürme zum Schutz der im 14. Jahrhundert errichteten Frankfurter Landwehr.

Das Zentrum von Bornheim liegt allerdings wesentlich weiter südöstlich. Die Berger Straße gilt als Hauptschlagader mit vielen schmucken Geschäften und zahlreichen Lokalen und verbindet Bornheim mit dem Nordend. Der „Bernemer“ feiert gern und nicht nur am Wochenende. Aus nah und fern kommen die Menschen beispielsweise zur Bernemer Kerb, der Kirmes im August. Im gleichen Monat findet auch das sehr beliebte Berger Straßenfest statt. In Bornheim trifft Fachwerk auf Hochhaus, Tradition auf Moderne.

Historisch hübsch ist Alt-Bornheim mit den engen Gassen am nördlichen Ende der hier schmaler werdenden Berger Straße und den schmucken Fachwerkhäuschen, insbesondere das ehemalige Dorfrathaus, das um 1759 erbaut wurde und heute eine Gastwirtschaft beherbergt.

Das kleinste Frankfurter Museum befindet sich nahe der Johanniskirche. Das Bernemer Museumslädchen in einem Fachwerkhäuschen versteht sich als lebendiger Treffpunkt mit Vorträgen, Ausstellungen und „Babbelabenden“.

In Alt-Bornheim befindet sich die evangelische Johanniskirche, an der Stelle einer vorherigen mittelalterlichen Dorfkirche, die erstmalig Anfang des 14. Jahrhunderts erwähnt wird. Die Johanniskirche wurde 1753 gebaut, durch einen Blitzschlag und Brand nur rund zwanzig Jahre später wieder zerstört und 1778-79 entstand sie als barocke Hallenkirche neu. Die Bornheimer nennen ihre Kirche liebevoll Zwiwwelkerch, da sie durch ihren Zwiebelturm auffällt.

Wo viel Karneval, da auch Katholiken und die haben sich 1877 eine neugotische Backsteinkirche auf Kreuzgrundriss gebaut. Man erkennt die St. Josefskirche auch an ihrem Dachreiter in Form eines Türmchens mit einem Marienglöckchen – zu sehen von der Berger Straße aus.

Oberhalb des Bornheimer Hangs ist die zweite katholische Kirche, die Heilig-Kreuz-Kirche, beheimatet. Der Sakralbau entstand 1928-29 und erhielt als Schwerpunkt das Thema: Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität des Bistums Limburg. Das expressionistisch weiße Gebäude sticht durch seinen Turm ins Auge, der sich besonders bei blauem Himmel fantastisch abhebt.

Die Siedlung Bornheimer Hang im Norden von Bornheim ist die zentrumsnaheste Ernst-May-Siedlung, von denen es rundherum 23 gibt und hier im Gesamtbild von Kirche und Siedlungsbau beeindruckt. Unterhalb der Heilig-Kreuz-Kirche verläuft ein Zweig des deutschen Jakobsweges.