Frankfurt-Preungesheim

Bauunternehmer in Frankfurt sind höchstwahrscheinlich eine gute Partie, so wie dort allerorten abgerissen und neu gebaut wird. Ganz besonders im Stadtteil Preungesheim, der mit dem Neubaugebiet Frankfurter Bogen wächst, auch Schlafviertel genannt, und viele Familien anlockt, die gerne ruhig und doch zentrumsnah wohnen wollen. Wer in Preungesheim lebt, ist auch nah am Grüngürtel, an der Nidda und am Bornheimer Hang. Im Kern liegt Preungesheim links und rechts der Homburger Landstraße, die teilweise recht ländlich daherkommt, wie der Name schon sagt.

Im alten Ortskern des seit dem 6. Jahrhundert bekannten Heim des Bruning oder Bruno steht die evangelische Kreuzkirche. Die Pfarrkirche mit romanischem Chorturm und dem Spitzhelm geht auf eine Bauzeit im 12. Jahrhundert zurück und wurde im 14. Jahrhundert im gotischen Stil erweitert. Ihr heutiges Aussehen erhielt sie in großen Teilen im 18. Jahrhundert. Besonders sehenswert im Inneren sind die zahlreichen Malereien.

Eine weitere spannende Kirche in Preungesheim ist die evangelische Festeburgkirche. Sie wurde 1969 als Kirchenmusikschule errichtet, weshalb sie nicht nur über ein Tonstudio, sondern vor allem eine ausgezeichnete Akustik verfügt. Daher ist die Festeburgkirche in Preungesheim Veranstaltungsstätte für kammermusikalische Konzerte.

Bekannter als für seine Kirchen ist Preungesheim aber wegen der drei Justizvollzugsanstalten, die man gemeinhin als JVA Preungesheim bezeichnet. Im Dritten Reich wurden hier Oppositionelle getötet, woran eine Gedenkstätte mit Namenstafel erinnert.