Wandern rund um Idar-Oberstein

Der Idarwald und das Nahetal bei Idar-Oberstein sind Traumschleifen-Land. Hier gibt es eine ganze Reihe dieser Premiumrundwanderwege, die im Umfeld des Saar-Hunsrück-Steigs nach modernen Kriterien angelegt wurden.

Die Traumschleife Kupfer-Jaspis-Pfad (19km) wurde 2013 auf den 2. Platz der schönsten Wanderwege Deutschlands gewählt. Die Runde verbindet dichte Wälder mit offenen Landschaften, zeigt wundervolle Ausblicke und führt insgesamt sehr abwechslungsreich durchs Gelände.

Die Traumschleife Edelsteinschleiferweg (15km) ist ein Themenwanderweg, der die Geschichte der Edelsteinstadt Idar-Oberstein an Originalschauplätzen erläutert. Es geht dabei u.a. zu den Edelsteinminen Steinkaulenberg und zur historischen Weiherschleife.

Die Traumschleife Rund um die Kama (7km) hat die Nahe immer im Fokus. Man kann nahe des Bahnhofs Idar-Oberstein in die Runde einsteigen. Vom Nahestauwehr, dem Kammerwoog, geht es u.a. zur Hoppstätter Achatschleife und der Ausgrabungsstätte einer römischen Siedlung. Unterwegs kann man einen Abstecher zum Krechelsfels unternehmen, von wo aus sich ein schöner Blick genießen lässt.

Ebenfalls entlang der Nahe verläuft die Traumschleife Nahe-Felsen-Weg (9km), die zahlreiche Auf- und Abstiege bietet und mit wunderbaren Aussichten auf Idar-Oberstein belohnt. Auf dem Tourenplan stehen u.a. die Felsenkirche, Burg Bosselstein und Schloss Oberstein. Es geht durch den Staatsforst Idar-Oberstein und durch das artenreiche Naturschutzgebiet Altenberg.

In den Nationalpark Hunsrück-Hochwald führt uns die Traumschleife Kirschweiler Festung (9km). Die Kirschweiler Festung ist keine Burganlage, sondern eine eindrucksvolle Felsenlandschaft. Auf dem Weg dorthin gibt es viele Aussichtspunkte mit schönen Aussichten in den Hunsrücker Hochwald und den Idarwald.

Nördlich von Idar-Oberstein verläuft die Traumschleife Mittelalterpfad (8km), ein Erlebnis für die ganze Familie. Der Mittelalterpfad wurde 2010 zu Deutschlands schönstem Wanderweg gekürt. Ausgangspunkt ist das mittelalterliche Herrstein mit Burg, Schloss, Schlosskirche und rund sechzig hübsch sanierten Häuschen aus der Zeit des 15. bis 18. Jahrhundert. Der Weg führt über naturnahe Pfade, bietet fantastische Aussichten, hübsche Sinnesbänke und kommt an den Naturdenkmälern Jammereiche oder Rabenkanzel vorbei.

Dem Wirken der Orgelbauerfamilie Stumm widmet sich die Traumschleife Stumm-Orgel-Weg (14km). 15 Informationstafeln klären über die Stumm-Familie auf, deren Wiege in Sulzbach (Rhaunensulzbach) stand. Hier steht auch die letzte Orgel, die der Gründer der Orgelbaufirma selbst gebaut hat.

Der eine Zweig entwickelte sich zur Orgelbauer-Dynastie, der andere gründete Hammerwerke und ein Montanunternehmen, das zwischenzeitlichen zu den größten Unternehmen Deutschlands zählte (u.a. betrieben die Stumms die Neunkircher Hütte). Die Traumschleife Stumm-Eisenhütten-Weg (16km) führt uns zu den Anfängen der Montan-Dynastie.

Die Traumschleife Via Molarum (16km) starten in Horbruch und hier gilt: nomen est omen, denn Via Molarum ist lateinisch und bedeutet Mühlenweg. Die Via Molarum bietet viel Wissenswertes über die Mühlen und die Römerzeit im Hunsrück. Man durchstreift die idyllischen Täler des Hirschbachs, Idarbachs und Altbachs. Auch eine Wachholderheide steht auf dem Tourenplan und eine mögliche Rast an der historischen Schlossmühle am Altbach.

Der Saar-Hunsrück-Steig ist gleich mit vier Etappen im Idarwald beheimatet. Etappe 12 führt von Burg Wildenburg nach Idar-Oberstein. Auf der 13. Tagestour führt der Saar-Hunsrück-Steig durchs Nahe- und das Fischbachtal ins mittelalterliche Herrstein. Etappe 14 leitet ins Hahnbachtal von wo aus Etappe 15 schließlich nach Rhaunen leitet. Dann verlässt der Saar-Hunsrück-Steig den Idarwald und steuert die Simmerner Mulde an.

Der Sironaweg ist ein Themenwanderweg, der den Spuren des keltisch-römischen Kulturerbens im Hunsrück folgt. Der Sironaweg beginnt an der Keltensiedlung Altburg und führt auf der ersten Tagestour nach Stipshausen am Fuße des Idarkopfs (746m). Vier weitere Etappen braucht der Sironaweg, bis er das finale Ziel in Hoppstädten-Weierbach erreicht hat.

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