Uplandweg (X 15)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 174 km
Gehzeit o. Pause: 1 Tag 18 Stunden 36 Min.
Höchster Punkt: 798 m
Tiefster Punkt: 92 m
Der Uplandweg durchs Sauerland ist als X15 markiert

Waldhotel WillingenWaldhotel Willingen

Natur pur, nicht geschüttelt, nicht gerührt. Das ist der Uplandweg, der über die Höhenzüge zwischen Sauerland und Kurhessen führt. Der Uplandweg ist ein echter Abenteuer-Trek im Herzen Deutschlands. 174km durch Wälder, entlang von Bächen und über Gipfel und zwischendurch stundenlang allein auf weiter Flur – so macht Wandern Spaß!

Der Uplandweg ist der längste Nord-Süd-Weg im Sauerland. Das schafft er, weil er oberhalb des Sauerlands – in der Soester Börde – beginnt und bis ins oberhessische Lahn-Dill-Bergland nach Dillenburg führt. Startpunkt ist Salzkotten, die Sälzerstadt in den Hellwegbörden. Von hier geht es über Bad Wünnenberg zum abgeschiedenen Aabachsee.

Am Westrand von Marsberg entlang geht es nach Padberg, ein sehenswertes Örtchen mit kleinem Schloss, einer Landsynagoge und der mächtigen Pfarrkirche, auch Padberger Dom genannt. Dann steht der Diemelsee auf dem Programm, bevor es ins eigentlich Upland nach Willingen geht. Der Wintersportort im Sauerland ist überregional vor allem durch die Skischanze am Mühlenkopf (825m) bekannt, die weltweit größte Großschanze.

Der Uplandweg führt weiter in die Medebacher Bucht, eines der größten Vogelschutzgebiete in Nordrhein-Westfalen, bevor das schmucke Hallenberg angesteuert wird, das 1995 stellvertretend für das gesamte Sauerland auf einer Briefmarke verewigt wurde. Südlich von Hallenberg beginnt das Ederbergland und in Hatzfeld erreicht der Uplandweg die Eder, mit 176km der längste Zufluss der Fulda.

Hinter Hatzfeld steuert der Uplandweg dann ins Wittgensteiner Bergland, dem südöstlichsten Teil des Sauerlands. Ziel ist hier die Kurstadt Bad Laasphe an der Lahn. Das letzte Wegstück führt schließlich über die Bottenhorner Hochfläche in den Schelder Wald, um schließlich Dillenburg anzusteuern, wo einst Wilhelmus von Nassau geboren wurde, der Vater der Niederlande.

Auf dieser Seite bieten wir den gesamten Wegeverlauf des Uplandwegs kostenfrei als GPS-Track für Navigationsgeräte (*.gpx) oder Karten-Anwendungen wie GoogleMaps und GoogleEarth (*.kml). Die sieben Tagesetappen auf dem Uplandweg des SGV werden jeweils auf eigenen Seiten im Detail beschrieben. Auf diesen Seiten lassen sich dann auch die einzelnen Etappen als GPS-Tracks für mobile GPS-Empfänger speichern.


Uplandweg Etappe 1 von Salzkotten nach Bad Wünnenberg (25km)

Wanderatlas-Empfehlung: Nachdem man am Gradierwerk in Salzkotten die Lungen gestärkt hat, kann man später auf der Wewelsburg etwas für sein Hirn tun: Auf der beeindruckenden Schlossanlage hoch über der Alme gibt es zwei spannende Museen, für die man etwas Zeit einplanen sollte.


Uplandweg Etappe 2 von Bad Wünnenberg nach Padberg (21km)

Wanderatlas-Empfehlung: Der Aabachsee ist touristisch kaum erschlossen und bietet Wanderern ein malerisch gelegenes Stück Natur. Durch den weitläufigen Fürstenberger Wald geht es über den Totenkopf (503m) zum ehemaligen Kloster Bredelar bei Marsberg.


Uplandweg Etappe 3 von Padberg nach Willingen (22km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auch die dritte Etappe hat als Highlight eine Talsperre, den Diemelsee. Gespeist von Diemel und Itter und gestaut durch eine monumentale Bruchsteinmauer ist der Diemelsee das Herz des gleichnamigen Naturparks. Hinter Bontkirchen erreicht der Uplandweg dann das Willinger Upland, Namenspate für den Uplandweg.


Uplandweg Etappe 4 von Willingen nach Liesen (27km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die größte Skisprungschanze der Kategorie Großschanze steht südlich von Willingen. Von der Mühlenkopfschanze hat man einen beeindruckenden Blick über das Willinger Upland. Später durchwandert man auf dieser Etappe die Naturwaldzelle Brandhagen, die seit 1976 nicht mehr bewirtschaftet wird.


Uplandweg Etappe 5 von Liesen nach Hatzfeld (27km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die Altstadt von Hallenberg mit der Pfarrkirche St. Heribert und dem Haus Kump am Marktplatz lädt zu einem Aufenthalt ein. Später erreicht man Bromskirchen im Linspherbachtal mit seinem malerischen Fachwerkrathaus und dem bunt ausgemalten Innenraum der kleinen Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Zwischendurch lange und stille Waldpassagen im Grenzland von Nordrhein-Westfalen und Hessen.


Uplandweg Etappe 6 von Hatzfeld nach Hesselbach (24km)

Wanderatlas-Empfehlung: Das Naturdenkmal Teufelskanzel (516m) beeindruckt auf dieser waldreichen Etappe durch das Wittgensteiner Bergland. Empfehlenswert ist ein Abstecher in die mittelalterliche Altstadt von Bad Laasphe rund um die evangelische Stadtkirche aus dem 13. Jahrhundert.


Uplandweg Etappe 7 von Hesselbach nach Dillenburg (29km)

Wanderatlas-Empfehlung: Schöne Fernsichten in Hirzenhain und auf der Eschenburg (589m) ergänzen sich mit lichten Laubwäldern in der Hecke und dunklen Nadelhölzern zum Start der Etappe. Höhepunkt ist sicherlich die Oranierstadt Dillenburg zum Abschluss. Der Uplandweg führt durch die historische Fachwerk-Altstadt in die spätbarocke Wilhelmstraße zum Hessischen Landgestüt.

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