Uplandweg (X 15)


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Wegweiser
Länge: 146.92km
Gehzeit: 37:56h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Feedbacks (1)

Natur pur, nicht geschüttelt, nicht gerührt. Das ist der Uplandweg, der über die Höhenzüge zwischen Sauerland und Kurhessen führt. Der Uplandweg ist ein echter Abenteuer-Trek im Herzen Deutschlands. 146km durch Wälder, entlang von Bächen und über Gipfel und zwischendurch stundenlang allein auf weiter Flur – so macht Wandern Spaß!

Der Uplandweg ist ein Nord-Süd-Weg, der oberhalb des Sauerlands – in der Soester Börde – beginnt und bis nach Bad Laasphe im Wittgensteiner Land führt. Startpunkt ist Salzkotten, die Sälzerstadt in den Hellwegbörden. Von hier geht es über Bad Wünnenberg zum abgeschiedenen Aabachsee.

Am Westrand von Marsberg entlang geht es nach Padberg, ein sehenswertes Örtchen mit kleinem Schloss, einer Landsynagoge und der mächtigen Pfarrkirche, auch Padberger Dom genannt. Dann steht der Diemelsee auf dem Programm, bevor es ins eigentlich Upland nach Willingen geht. Der Wintersportort im Sauerland ist überregional vor allem durch die Skischanze am Mühlenkopf (825m) bekannt, die weltweit größte Großschanze.

Der Uplandweg führt weiter in die Medebacher Bucht, eines der größten Vogelschutzgebiete in Nordrhein-Westfalen, bevor das schmucke Hallenberg angesteuert wird, das 1995 stellvertretend für das gesamte Sauerland auf einer Briefmarke verewigt wurde. Südlich von Hallenberg beginnt das Ederbergland und in Hatzfeld erreicht der Uplandweg die Eder, mit 176km der längste Zufluss der Fulda.Hinter Hatzfeld steuert der Uplandweg dann ins Wittgensteiner Bergland, dem südöstlichsten Teil des Sauerlands. Ziel ist der kleine Ort Hesselbach, gleich hinter der Kurstadt Bad Laasphe gelegen.

Auf dieser Seite bieten wir den gesamten Wegeverlauf des Uplandwegs kostenfrei als GPS-Track für Navigationsgeräte (*.gpx) oder Karten-Anwendungen wie GoogleMaps und GoogleEarth (*.kml). Die sechsTagesetappen auf dem Uplandweg des SGV werden jeweils auf eigenen Seiten im Detail beschrieben. Auf diesen Seiten lassen sich dann auch die einzelnen Etappen als GPS-Tracks für mobile GPS-Empfänger speichern.


Uplandweg Etappe 1 von Salzkotten nach Bad Wünnenberg (25km)

Wanderatlas-Empfehlung: Nachdem man am Gradierwerk in Salzkotten die Lungen gestärkt hat, kann man später auf der Wewelsburg etwas für sein Hirn tun: Auf der beeindruckenden Schlossanlage hoch über der Alme gibt es zwei spannende Museen, für die man etwas Zeit einplanen sollte.


Uplandweg Etappe 2 von Bad Wünnenberg nach Padberg (21km)

Wanderatlas-Empfehlung: Der Aabachsee ist touristisch kaum erschlossen und bietet Wanderern ein malerisch gelegenes Stück Natur. Durch den weitläufigen Fürstenberger Wald geht es über den Totenkopf (503m) zum ehemaligen Kloster Bredelar bei Marsberg.


Uplandweg Etappe 3 von Padberg nach Willingen (22km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auch die dritte Etappe hat als Highlight eine Talsperre, den Diemelsee. Gespeist von Diemel und Itter und gestaut durch eine monumentale Bruchsteinmauer ist der Diemelsee das Herz des gleichnamigen Naturparks. Hinter Bontkirchen erreicht der Uplandweg dann das Willinger Upland, Namenspate für den Uplandweg.


Uplandweg Etappe 4 von Willingen nach Liesen (27km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die größte Skisprungschanze der Kategorie Großschanze steht südlich von Willingen. Von der Mühlenkopfschanze hat man einen beeindruckenden Blick über das Willinger Upland. Später durchwandert man auf dieser Etappe die Naturwaldzelle Brandhagen, die seit 1976 nicht mehr bewirtschaftet wird.


Uplandweg Etappe 5 von Liesen nach Hatzfeld (27km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die Altstadt von Hallenberg mit der Pfarrkirche St. Heribert und dem Haus Kump am Marktplatz lädt zu einem Aufenthalt ein. Später erreicht man Bromskirchen im Linspherbachtal mit seinem malerischen Fachwerkrathaus und dem bunt ausgemalten Innenraum der kleinen Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Zwischendurch lange und stille Waldpassagen im Grenzland von Nordrhein-Westfalen und Hessen.


Uplandweg Etappe 6 von Hatzfeld nach Hesselbach (26km)

Wanderatlas-Empfehlung: Das Naturdenkmal Teufelskanzel (516m) beeindruckt auf dieser waldreichen Etappe durch das Wittgensteiner Bergland. Schön ist die mittelalterliche Altstadt von Bad Laasphe rund um die evangelische Stadtkirche aus dem 13. Jahrhundert.

Autor: SGV
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