Medebacher Bucht


Die Medebacher Bucht trägt auch den wohlklingenden Beinamen Toskana des Sauerlands. Die Landschaft in der Medebacher Bucht ist eher offen, es gibt warme Sonnentage im Sommer und im Vergleich zum restlichen Sauerland relativ wenig Regen. Noch dazu liegt die Medebacher Bucht reichlich abgelegen - ideale Bedingungen für den Erhalt einer ganz besonderen Kulturlandschaft im Südosten des Sauerlands. Rundum wird die weite Hochebene umgeben von den sauerländischen Gebirgszügen im Westen und den Gipfeln des Waldecker Berglands im Osten.

Der größte Teil der Region steht als Vogelschutzgebiet Medebacher Bucht unter Naturschutz, insgesamt rund 13.180ha offener Kulturlandschaft sowie der Glindfelder Wald. Damit ist das Vogelschutzgebiet Medebacher Bucht das drittgrößte Vogelschutzgebiet Nordrhein-Westfalens.

Die typischen flachen Gesteinsköpfe, die hier und da aufragen und mit Heidepflanzen bewachsen sind, nennt man Ginsterköpfe. Hier fühlen sich zahlreiche Vogelarten wohl, die auf kleinräumige und vielfältige Landschaften angewiesen sind. Man kann in der Medebacher Bucht z.B. Schwarzstörche, Grauspechte, Braunkehlchen und Raubwürger beobachten.

Dass Medebach stark vom Tourismus lebt, ist allerorten zu sehen. Gut ausgeschilderte und fantasievolle Themenwanderwege, große Rundwanderwege und immer wieder Aufstiege auf die Berge, die eine schöne Aussicht über die Bucht bieten, stehen reichlich zur Auswahl. Und auch in den Orten gibt es viel zu entdecken, vom Bergwerksmuseum bis zum historischen Backhaus. Wer sich für Geologie interessiert, kommt in Medebach voll auf seine Kosten, denn es gibt zahlreiche mit Infotafeln versehene alte Steinbrüche und Aufschlüsse, die einen Blick in die Erdgeschichte erlauben.

Westlicher Nachbar der Medebacher Bucht ist das Winterberger Hochland. Im Norden schließt sich das Willinger Upland an, der einzige Teil des Sauerlands auf hessischem Boden. Auch im Osten schließt sich das Bundesland Hessen an, die Grenze des Sauerlands und der Medebacher Bucht ist hier zugleich die Landesgrenze Nordrhein-Westfalens. Im Süden schließlich geht die Medebacher in die Hallenberger Bucht über, die einen ganz ähnlichen landschaftlichen Charakter zeigt.


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