Blick ins Land (Kahle Pön)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 39 Min.
Höhenmeter ca. ↑157m  ↓157m
Rothaarsteig-Spur Blick ins Land Kahle Poen

Die Rothaarsteig-Spuren sind Rundwanderwege, die in der Nachbarschaft des Rothaarsteigs angelegt wurden, um mit dem bekannten Fernwanderweg auch Gäste für einen Tagesausflug zu gewinnen. Eine dieser Rothaarsteig-Spuren führt uns zur Kahlen Pön (774m) im Schnittpunkt von Medebacher Bucht und Willinger Upland im Hochsauerland.

Startpunkt der Wanderung ist der Wanderparkplatz am Auf‘m Knoll (738m), den man von Usseln aus erreicht. Vom Wanderparkplatz aus spaziert man zunächst ein kurzes Stück über einen asphaltierten Weg zur 2014 neu eröffneten Graf-Stolberg-Hütte.

Kurz hinter der Graf-Stolberg-Hütte folgt man dem schwarzen Rothaarsteig-Zeichen linkerhand und wandert zur Schutzhütte Echternschlade. Es geht durchs Naturschutzgebiet Kahle Pön bis zu einem Aussichtspunkt mit schönem Blick über das Willinger Upland und hinab nach Usseln. Der Rückweg erfolgt über die Kalied (745m) zurück zum Wanderparkplatz am Knoll.

Hintergrundinfo zum Naturschutzgebiet Kahle Pön (vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen): "Nördlich von Titmaringhausen befindet sich auf dem Bergrücken und dem Südhang des Kahlen Pön ein vielfältiger Kulturlandschaftskomplex aus durchgewachsenen Buchen-Niederwäldern, artenreichen Magerweiden, Bergwiesen und Bergheiden sowie naturnahen Quellbächen. Die Offenlandbereiche werden z.T. durch Hecken, alte Baumgruppen, naturnahe Feldgehölze, bachbegleitende Gehölzsäume sowie einige Fichtenforste strukturiert. Der größte Teil des NSG wird von teils nährstoffreichen, teils mageren Wiesen und Weiden eingenommen. Die mageren Weiden sind als Rotschwingel-Straußgrasrasen ausgebildet, artenreiche Ausbildungen mit Vorkommen von u.a. Hornklee, Rundblättriger Glockenblume, Kleiner Bibernelle, gelegentlich auch Sonnenröschen, Färber-Ginster und Heide-Nelke wechseln ab mit mäßig artenreichen Magerweiden. In den mageren Wiesen wird der Graslayer zumeist von Rot-Schwingel und Goldhafer geprägt. Sie sind zumeist als Berg-Mähwiese ausgebildet, im südöstlichen unteren Hangteil auch als montane Glatthaferwiese."

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