Uplandweg Etappe 6 Hatzfeld - Hesselbach


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 24 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 57 Min.
Höhenmeter ca. ↑616m  ↓538m
Der Uplandweg führt auch durch Wittensteiner Land

In Hatzfeld an der Eder beginnt die sechste Etappe auf dem Uplandweg von Salzkotten durchs Upland nach Dillenburg am Rande des Westerwalds. Zunächst wird die Eder passiert und der Uplandweg begleitet den längsten Zufluss der Fulda ein Stück aufwärts bis an den Osthang des Oscheid (499m). Hier verlässt der Uplandweg das Edertal und führt hinauf auf die Rothaarhöhen.

Am Didoll (590m) wechselt der Uplandweg vom Ederbergland ins Wittgensteiner Land. Über den Stein (644m) führt der Uplandweg zum Hainroth (614m). Von der ginstergesäumten Waldwiese hat man einen schönen Ausblick auf Puderbach. Eine kleine Sitzgruppe lädt zur Pause. Am Neuntel (593m) vorbei erreicht der Uplandweg später die Teufelskanzel (516m), eine eindrucksvolle Felsgruppe, die wahrscheinlich früher ein Ort kultischer Handlungen gewesen ist.

Dann erfolgt der Abstieg auf gut 300m ü. NN ins Lahntal nach Bad Laasphe. Bad Laasphe ist seit 1960 ein Kneipp-Kurort und darf sich seit 2006 sogar zu Gruppe der Kneipp-Premium-Class zählen. Der Uplandweg führt direkt zur Lahn, die hinter der Tourist-Information am Wilhelmsplatz plätschert. Wir empfehlen allerdings, in Bad Laasphe kurze Rast zu machen und einen Blick in die sehenswerte Altstadt zu werfen. Sie entstand nach einem großen Stadtbrand im 16. Jahrhundert neu. Die schiefergedeckten Fachwerkhäuser gruppieren sich malerisch um die evangelische Kirche, in der einst Johannes Bonemilch getauft wurde. Bonemilch war später Weihbischof von Erfurt und weihte den jungen Martin Luther zum Priester.

Das Lahntal verlassend führt der Uplandweg am Westhang der Wolfskammer (552m) entlang zum Jagd- und Forstgut Ditzrod, das sich seit entspannten 900 Jahren im Besitz der Familie Sayn-Wittgenstein befindet. Über den Osthang des Kleinen Ahlertsbergs (595m) und den Spreitzkopf (627m) erreicht der Uplandweg dann Hesselbach, das Ziel der Etappe.

Hesselbach gehört zu den ältesten Orten im Wittgensteiner Bergland. Bereits 802 gibt es eine erste urkundliche Nennung. Ganz so alt ist die kleine Kapelle im Dorfkern nicht. Die Hesselbacher Kapelle wurde 1558-98 als einschiffiger Renaissancebau errichtet.

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