Maria-Croon-Weg (Saar-Lor-Lux Kulturwanderweg)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 19 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 6 Min.
Höhenmeter ca. ↑679m  ↓534m
Maria-Croon-Weg von Saarburg nach Orscholz

Als einer der Saar-Lor-Lux Kulturwanderwege erinnert der Maria-Croon-Weg von Saarburg nach Orscholz an die gleichnamige Heimatdichterin. Maria Croon wurde 1891 in Meurich im Saarburger Land geboren und verstarb 1983 in Britten, im saarländischen Hochwald-Vorland.

Wir beginnen unsere Tour auf dem Maria-Croon-Weg am Fruchtmarkt in Saarburg und folgen zunächst der Friedensaue hinein ins Leuktal. Es geht entlang der Leuk nach Trassem, wo wir auf die neugotische Pfarrkirche St. Erasmus treffen, deren Turm noch aus dem 17. Jahrhundert stammt, während der Saal 1893 errichtet wurde.

Von Trassem aus hält sich der Maria-Croon-Weg weiter durchs Leuktal nach Kollesleuken. Unterwegs kann man auf Meurich blicken. An der Aussicht wurde eine Erinnerungstafel für Maria Croon aufgestellt.

Weiter geht es durch die Kollesleuker Schweiz südwärts. Wir passieren markante Felsformationen wie z.B. den Pilzfels und kommen dann zur Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Im Saarland wandern wir auf dem Maria-Croon-Weg weiter bis nach Orscholz. Wir gehen durch den größten Ortsteil der Gemeinde Mettlach und treffen auf die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus, die 1830-31 erbaut und 1923-24 erweitert wurde.

Auf der Cloefstraße gehen wir vor bis zur evangelischen Kirche und halten uns hier rechts, um zum Cloef-Atrium zu kommen. Das Cloef-Atrium ist ein Konferenz- und Besucherzentrum, kaum zehn Minuten entfernt von der Cloef, dem bekanntesten Aussichtspunkt auf die Saarschleife bei Mettlach.

Hintergrundinfo zu Maria Croon (entnommen aus Wikipedia): „Maria Croon versuchte sich in allen Literaturgattungen. Sie schrieb Romane, verfasste Laienstücke und widmete sich der Lyrik. Sehr ausdrucksstark sind ihre Gedichte in ihrer moselfränkischen Mundart. Ihre Stärke lag vor allem in den Erzählungen, in denen sie die bäuerliche Welt ihrer Heimat schilderte und dabei einer Chronistin gleich religiöses und bäuerliches Brauchtum festhielt. (…) Glaube und Moral durchziehen das literarische Schaffen der überzeugten Katholikin. Ihr erstes Buch erschien 1931, ihr letztes 1990, also sieben Jahre nach ihrem Tod.“

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