Gut Kalberschnacke Rundweg am Listersee


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 33 Min.
Höhenmeter ca. ↑164m  ↓164m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Das Hofgut Kalberschnacke an der Listertalsperre im Dräulzer Land schaut auf eine lange Geschichte zurück. Zunächst in adligem Besitz kam Gut Kalberschnacke im 15. Jahrhundert in den Besitz des Klosters in Drolshagen und wurde alle sieben Jahr neu verpachtet. 1737 übernahm die Pacht Henrich Halbfas. Seine Nachkommen übernahmen später den Hof und betreiben heute eine Gastronomie mit angeschlossenem Campingplatz direkt am Listersee.

Der gleichnamige Ort Kalberschnacke hat nur gut zehn feste Einwohner, in den Sommermonaten können zeitweise aber bis zu 800 Menschen die schöne Landschaft am Listersee genießen. Daher ist Gut Kalberschnacke auch ein beliebter Startpunkt für einen Ausflug ins südliche Sauerland. Der hier beschriebene Rundweg führt von Gut Kalberschnacke südwestlich nach Herpel und retour.

Zunächst geht es ein Stück an der Listertalsperre entlang, der anders als der benachbarte Biggesee auch an Wochenenden nicht überlaufen ist. Ein kleiner Bach mündet nach wenigen hunderten Metern in die Listertalsperre und wir folgen seinem Lauf bis auf Höhe von Herpel.

Nach etwa drei Kilometern ist der Scheitelpunkt der Rundwanderung erreicht und die Route führt am Nordhang des Dumicker Gnicks (433m) wieder retour an den Listersee. Dieser kleine Marsch lässt sich gut verbinden mit weiteren Freizeitmöglichkeiten wie z.B. einer kleinen Bootstour auf dem See oder einer Fahrt nach Drolshagen, dem Zentrum des Dräulzer Lands am Südzipfel des Sauerlands.

Drolshagen grenzt im Norden an die Stadt Meinerzhagen. Zum Kreis Olpe gehören die Nachbarstädte Attendorn im Nordosten, Olpe im Osten und Wenden im Südosten. Im Süden und Südwesten grenzt Drolshagen an die Gemeinde Reichshof, im Westen an die Stadt Bergneustadt sowie im Nordwesten an die Stadt Gummersbach, die gemeinsam zum Oberbergischen Kreis gehören.1214 wurde Drolshagen erstmals urkundlich erwähnt. Im 15. und 16. Jahrhundert profitierte Drolshagen vom Aufschwung des Bergbaus in der Gegend. Produkte aus Drolshagen wurden bis nach Köln und in den Ostseeraum exportiert.

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