Frankfurter Elisabethpfad Etappe 1 von Sachsenhausen nach Oberursel


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 25 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 38 Min.
Höhenmeter ca. ↑277m  ↓133m
Der Elisabethpfad führt auf der ersten Etappe von Sachenhausen in die Hohe Mark

Der Startpunkt für den Elisabethpfad ist die Deutschordenskirche in Sachsenhausen, oder Dribb de Bach – südlich des Mains – wie die Frankfurter in ihrem unnachahmlichen Dialekt den für seine Apfelweinwirtschaften bekannten Stadtteil nennen.

Die Deutschordenskirche wurde 1307 errichtet und ist heute die einzige historische Kirche in Frankfurt, die nicht der Stadt, sondern der katholischen Gemeinde gehört. Sehenswert ist das im benachbarten Deutschordenshaus untergebrachte Frankfurter Ikonenmuseum, eine 1990 eingerichtete Abteilung des Frankfurter Museum für Angewandte Kunst.

Von der Kirche aus geht es zur Alten Brücke. Die Alte Brücke wurde 1222 erstmals urkundlich erwähnt und prägte über Jahrhunderte die Entwicklung der heute fünftgrößten Stadt in Deutschland mit. Auf der Alten Brücke sitzt der Brickegickel (Brückenhahn), eines der Wahrzeichen von Frankfurt. Der Brickegickel ziert ein 1401 erstmals aufgestelltes Kruzifix auf dem mittleren Bogen der Brücke, die den Fährleuten die Stelle des tiefsten Fahrwasser signalisierte. Der goldene Hahn auf dem Kruzifix symbolisierte die Wachsamkeit, aber auch die Reue über den Verrat des Petrus an seinem Herrn Jesus. An dieser Stelle fanden im Mittelalter viele Hinrichtungen statt. Wenn die letzten Blicke des Verurteilten auf den Brickegickel fielen, ermahnte ihn der Hahn zur Buße, während das Kruzifix ihm die göttliche Gnade und Vergebung seiner Sünden verhieß.

Der Elisabethpfad quert den Main allerdings erst gut 800m weiter auf der Untermainbrücke, um von hier über den Willy-Brandt-Platz (Europäische Zentralbank) in die alten Wallanlagen zu gelangen, die der Rat der Stadt Frankfurt vor gut 200 Jahren vor jeglicher Bebauung schützte, so dass der erste Grünring der Stadt entstand. Nach gut einem Kilometer erreicht der Elisabethpfad die Alte Oper.

Durch den Grüneburgpark am Palmengarten geht es an der Bundesbank vorbei und den Ginnheimer Spargel im Blick – den mit 337,5 Metern zweithöchsten Fernsehturm Deutschlands – hinein in den Volkspark Niddatal, Teil des Frankfurter Grüngürtels. Langsam erreicht man die Stadtgrenzen von Frankfurt und erreicht bei Steinbach erstmals eine Gemeinde, die auf dem Autokennzeichen die Buchstaben HG führt, die den Landkreis Hochtaunus repräsentieren.

Von Steinbach geht es an Oberhöchstadt vorbei nordwärts zur Klinik Hohe Mark am Stadtrand von Oberursel. Hier endet die erste Etappe auf dem Elisabethpfad unweit der U-Bahn-Station Hohe Mark der Frankfurter Linie U3.

Frankfurter Elisabethpfad Etappen


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