Frankfurter Elisabethpfad Etappe 8 von Weipoltshausen nach Oberweimar


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 5 Min.
Höhenmeter ca. ↑271m  ↓279m
Der Frankfurter Elisabethpfad passiert auf der achten Etappe das Salzbödetal

Das vorletzte Wegstück des Frankfurter Elisabethpfads beginnt in Weipoltshausen und führt nach Oberweimar ins Marburger Lahntal. Auf dem Weg dorthin wird die Salzböde überquert, der wichtigste Fluss im Gladenbacher Bergland, der wenig später bei Odenhausen in die Lahn einmündet.

Durch den Lerchenweg führt der Elisabethpfad aus Weipoltshausen hinaus und bietet am Osthang des Stoßberg (341m) einen schönen Blick zurück ins Gießener Becken. Schon nach knapp zwei Kilometern im Zick-Zack über Feldwege ist Altenvers erreicht.

Das Schmuckstück von Altenvers ist die Hufeisenkirche. Diesen Namen verdankt die romanische Kirche dem hufeisenförmigen Grundriss der Apsis, die wie der Saalbau wohl aus dem 8. Jahrhundert stammt. Kanzel und Emporen der barocken Innenausstattung sind 1729 erneuert worden. Bei einer Innenrenovierung wurden Reste alter Bemalung des 13. und des 17. Jahrhunderts freigelegt und teilweise konserviert. Die Bankwangen zeigen schöne Blumenmotive, die mit den Kräutern und Blumen im Kirchgarten korrespondieren.

Weiter geht es auf dem Elisabethpfad am Waldrand entlang hinein ins Wiesental der Salzböde. Rechter Hand liegt die alte Etzelmühle, die noch bis zum Ersten Weltkrieg in Betrieb war. Oberhalb von Damm gibt es einen großen Rastplatz mit Bänken, Tischen und Papierkörben. Gestärkt führt der Elisabethpfad den Wanderer jetzt hinab in den Ort Damm, das über ein kleines Naturkundehaus verfügt mit Vogel- und Insektensammlung und Bauminfothek.

Von Damm führt der Elisabethpfad weiter ins Walgerbachtal und durch den Oberwald zum Zielpunkt Oberweimar. Auf den letzten beiden Kilometern ist vom Elisabethpfad aus die ganze Zeit der Turm der evangelischen Martinskirche in Oberweimar zu sehen. Der heute sichtbare barocke Bau wurde 1733 eingeweiht. Aber schon lange zuvor gab es eine Martinskirche in Oberweimar. Die Gründung der Martinskirche wird in vorbonifazianischer Zeit, also etwa um 600, angenommen. Bis Anfang des 13. Jahrhunderts war die Martinskirche in Oberweimar damit auch die Mutterkirche für das kleine Dörfchen Marburg.

Frankfurter Elisabethpfad Etappen


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