Eifel-Camino Etappe 5 Lutzerath - Wittlich


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 29 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 43 Min.
Höhenmeter ca. ↑506m  ↓661m
Eifel-Camino Wittlicher Senke Vulkaneifel

An der katholische Pfarrkirche St. Stephan in Lutzerath beginnt die fünfte Etappe auf dem Eifel-Camino. Es geht in direkter Richtung nach Süden und man wandert auf dem Eifel-Camino durch den Kondelwald nach Kennfus mit der katholischen Filialkirche St. Maria, einem neugotischen Saalbau aus dem Jahre 1904.

Durch schöne Landschaft steuert der Eifel-Camino jetzt den Kurort Bad Bertrich an. Besucher des kleinen Kurbads sind immer wieder wegen der mondänen Kurhaus-Architektur begeistert. Speziell das klassizistische Badeschlösschen mit sechsseitigem geschiefertem Turm aus dem 18. Jahrhundert und das neu barocke Kurmittelhaus ziehen die Augen auf sich.

Unterhalb der Elfengrotte wandert man weiter nach Hontheim. In Hontheim fällt die katholische Pfarrkirche St. Margaretha ins Auge. Der sechsachsige Saalbau ist Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden und beinhaltet Reste eines barocken Vorgängerbaus mit spätgotischem Chor, datiert 1578.

Der Eifel-Camino führt nun nach Wispelt mit der katholischen St. Wendelinkirche und folgt dann grob dem Lauf des Olkenbachs durch schöne Waldgebiete bis hinab ins Alfbachtal. Nach dem Alfbach passiert ist, wandert man hinein in die Wittlicher Senke. Linkerhand erhebt sich der Neuerburger Kopf (286m), der sich markant aus der flachen Landschaft abzeichnet.

Nun begleitet der Eifel-Camino ein gutes Stück die Bundesstraße B 49, führt über die Autobahn A 1 und kommt hinein nach Wittlich. Einige schmucke Bauten wie das Alte Rathaus mit der Städtischen Galerie für moderne Kunst und einer besonderen Abteilung für Glasfenster des international renommierten Künstlers Georg Meistermann fallen ins Auge.

Ziel der Reise heute ist aber die katholische Pfarrkirche St. Markus, eine barocke Pfeilerbasilika aus den Jahren 1707-24. Hier findet sich im Inneren ein wertvoller Hochaltar, der im 18. Jahrhundert aus der Dominikanerkirche in Koblenz nach Wittlich kam. Die Kunst der Vergangenheit kontrastiert wirkungsvoll mit den Fenstern, die nach dem Zweiten Weltkrieg 1949-52 von Georg Meistermann eingesetzt wurden und seinerzeit heftige Proteste auslösten.

Eifel-Camino Etappen


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