Westweg Etappe 7 Hausach - Wilhelmshöhe


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 21 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 9 Min.
Höhenmeter ca. ↑1026m  ↓549m
Westweg (Schwarzwald)

In Hausach im Kinzigtal starten wir auf die siebte Etappe des Westwegs. Diese Tagestour liegt genau in der Mitte des Westwegs – die Strecke nach Pforzheim im Norden und nach Basel im Süden ist jetzt ungefähr gleich lang.

Wir starten in der Hauptstraße und spazieren direkt hinauf zur Ruine der Burg Husen. Burg Husen hat ihren Ursprung im 12. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert zerstört. Von der Burgruine hat man einen sehr schönen Blick auf das Kinzigtal.

Der Westweg führt weiter zu Schmids Wanderecke und zur Hasenecklehütte. Es geht stetig bergauf und wir erreichen den Farrenkopf (789m). Am Farrenkopf liegt die Hasemann-Hütte, benannt nach dem Kunstmaler Wilhelm Hasemann, der einer der Gründer der Gutacher Malerkolonie war und einen wesentlichen Anteil daran hat, dass Bollenhut und Schwarzwaldhäuser heute in ganz Deutschland bekannt sind.

Später kommen wir zum Büchereck, einer Passhöhe auf 651m ü. NN zwischen Gutachtal und Elztal. Wir passieren die Büchereckhütte und treffen dann auf die Landstraße L 107, die über das Büchereck führt.

Es geht weiter südwärts zu den Prechtaler Schanzen, einst Teil der Verteidigungsschanzen gegen Frankreich. An den Prechtaler Schanzen treffen sich Westweg, der Schwarzwald-Querweg Rottweil-Lahr und der Zweitälersteig. Für eine Wegstrecke von rund 2km bleiben die drei Fernwanderwege des Schwarzwaldvereins jetzt zusammen.

Das nächste Ziel entlang des Westwegs ist der Huberfelsen (760m). Ursprünglich hieß der Felsen mal Spitzer Stein und wurde dann zu Ehren eines Herrn Hubers umgetauft. Der mit seinem Geländer wie ein Schiffbug wirkende Felsen kann bestiegen werden und bietet eine schöne Rundumsicht. Unterhalb, am Fuß und Wegesrand befinden sich mehrere Sitzgelegenheiten.

Dann geht es weiter zum Karlstein, dem Gipfel des eigentlich Hauenstein (969m) heißenden Berges, der zur Gemarkung Hornberg zählt. Der Karlstein verdankt seinen Namen der Besteigung durch Herzog Karl Eugen von Württemberg 1770. Damals war der Hauenstein der höchste Berg im Herzogtum Württemberg und die Umbenennung des Gipfels sollte daran erinnern.

Wir kommen vorbei am Hotel Schöne Aussicht, wandern weiter südlich, kommen später am Haus Silberberg vorbei, bis wir schließlich das Etappenziel an der Wilhelmshöhe erreichen, einem Pass auf 975m Höhe im Naturpark Südschwarzwald. Hier führt die Landstraße L 109 hinüber und das Gasthaus Wilhelmshöhe lädt zur Einkehr nach dieser anstrengenden Etappe.

Dieser Teil des Westwegs ist identisch mit der entsprechenden Etappe auf dem Europäischen Fernwanderweg E 1.

Bildnachweis: Von Stefan Karl [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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