Westweg (Schwarzwald)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 287 km
Gehzeit o. Pause: 74 Std. 25 Min.
Höhenmeter ca. ↑8541m  ↓8544m
Westweg (Schwarzwald)

Der Westweg durch den Schwarzwald gilt als erster Fernwanderweg Deutschlands und wurde im Jahr 1900 erstmals ausgeschildert. Noch heute ist der Westweg wohl der bekannteste Wanderweg im Schwarzwald und setzt in Sachen Qualität die Maßstäbe im Schwarzwald.

Obwohl so alt, ist der Westweg kein bisschen angestaubt. Das liegt u.a. an der Qualitätsoffensive Westweg, die 2004 begründet wurde und die den Westweg an vielen Stellen attraktiver machte. Heute gilt der Westweg als einer der schönsten Wanderwege in Deutschland.

Der Westweg führt von Pforzheim nach Basel und verläuft fast vollständig als Höhenweg. Man passiert Hohloh (988m), Badener Höhe (1.002m) und Hornisgrinde (1.164m), kommt zum Mummelsee und zum Titisee, steigt auf den Feldberg (1.493m), den Belchen (1.414m) und den Blauen (1.167m) und erreicht über Kandern schließlich die Schweizer Grenze.

Entlang des Westwegs wurden ab 2008 sogenannte Westweg-Tore als große Wanderportale gebaut. Verkleidet sind die Westweg-Tore mit jeweils verschiedenen, landschaftstypischen Materialien. Auf der Innenseite der Tore finden sich Informationen zu den jeweils nächstgelegenen Abschnitten des Westwegs in beiden Richtungen.

Die Westweg-Tore sind die Goldene Pforte am Start in Pforzheim, das Sonnentor in Dobel, das Murgtaltor in Forbach, das Mummelseetor in Seebach, die Heilklimapforte in Freudenstadt-Kniebis, das Freiersberger Tor in Bad Rippoldsau-Schapbach, das Kinzigtaltor in Hausach, die Wilhelmshöhe in Schonach, das Tor zum Höchsten auf dem Feldberg, das Wiedener Eck Tor in Wieden, das Tor zum Wehratal in Todtmoos und das Portal Dreiländereck in Lörrach.

Der Westweg ist auf der Stecke von Pforzheim bis zum Titisee Teil des Europäischen Fernwanderwegs E 1. Am Titisee folgt der E 1 dann weiter dem Schwarzwald-Querweg zum Bodensee. Der E 1 ist eine Wanderstrecke, die vom Nordkap bis nach Sizilien quer durch Europa führt.

Auf dieser Seite bieten wir den gesamten Wegeverlauf des Westwegs kostenfrei als GPS-Track für Navigationsgeräte (*.gpx). Die 13 Tagesetappen des Westwegs werden jeweils auf eigenen Seiten im Detail beschrieben. Auf diesen Seiten lassen sich dann auch die einzelnen Tageswanderungen als GPS-Tracks für mobile GPS-Empfänger speichern.


Westweg Etappe 1 von Pforzheim nach Dobel (24km)

Wanderatlas-Empfehlung: Vom Kupferhammer in Pforzheim geht es vorbei an den Resten von Burg Hoheneck und durchs Arboretum am Wasserleitungsweg ins Enztal. Hier treffen wir auf Schloss Neuenbürg. Später geht es zum Aussichtsturm Schwanner Warte und den Volzemer Steinen.


Westweg Etappe 2 von Dobel nach Forbach (26km)

Wanderatlas-Empfehlung: Es wird aussichtsreich. Schon gleich am Start passieren wir den Aussichtsturm Dobel. Über die Schweizerkopf-Hütte kommen wir zum Informationszentrum Kaltenbronn und dann ins Gebiet des Hohlohseemoores. Höhepunkt ist der Hohlohturm mit weitem Panoramablick. Dann geht es vorbei an dem Latschigfelsen ins Murgtal.


Westweg Etappe 3 von Forbach zum Mummelsee (24km)

Wanderatlas-Empfehlung: Am Rande des Nationalparks Schwarzwald wandern wir zur Schwarzenbachtalsperre und zum Herrenwieser See, genießen die Aussicht vom Friedrichsturm auf der Badener Höhe (1.003m) und steigen auf zur Hornisgrinde (1.163m), dem höchsten Berg im Nordschwarzwald. Vom Hornisgrindeturm hat man einen schönen Panoramablick, bevor man schließlich den Mummelsee erreicht.


Westweg Etappe 4 vom Mummelsee zur Alexanderschanze (22km)

Wanderatlas-Empfehlung: Vom Mummelsee aus wandern wir auf dieser Etappe Richtung Wildsee und weiter zum Nationalparkzentrum Ruhestein. Am Schliffkopf (1.054m) lädt der Lotharpfad zu einem interessanten Abstecher.


Westweg Etappe 5 von der Alexanderschanze zum Harkhof (17km)

Wanderatlas-Empfehlung: Wir verlassen die Höhen des Nordschwarzwalds und laufen gemächlich abwärts. Dabei ist Wald, Wald und nochmals Wald unser ständiger Begleiter. Schöne Aussichten ins Renchtal und ins Wolftal, der Glaswaldsee, die Lettstädter Höhe und die Passhöhe Freiersberg lockern die Waldwanderung auf.


Westweg Etappe 6 vom Harkhof nach Hausach (21km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auf dieser Etappe geht es von den Schwarzwaldhöhen hinab ins Kinzigtal, wo der Westweg seinen tiefsten Punkt erreicht. Am Weg liegen u.a. die Kreuzsattelhütte, der Brandenkopfturm, die Hohenlochenhütte, der Käppelehof und die Schwarzwald-Modell-Bahn am Ziel in Hausach.


Westweg Etappe 7 von Hausach zur Wilhelmshöhe (21km)

Wanderatlas-Empfehlung: Die „Halbzeit-Etappe“ gilt auch als schwierigste Etappe mit knackigen Anstiegen. Zu sehen gibt’s unterwegs u.a. die Ruine der Burg Husen, die Hasemann-Hütte, die Prechtaler Schanzen, den Huberfelsen und den Karlstein.


Westweg Etappe 8 von der Wilhelmshöhe zur Kalten Herberge (22km)

Wanderatlas-Empfehlung: Der Blindensee ist ein typischer Hochmoorsee, den der Westweg über einen Bohlensteg erreicht. Dann passiert man die Quelle der Elz und die Donau-Quelle, bevor es auf den Brend (1.149m) hinaufgeht. Vom Aussichtsturm Brend hat man einen weiten Panoramablick über den mittleren Schwarzwald.


Westweg Etappe 9 von der Kalten Herberge zum Titisee (20km)

Wanderatlas-Empfehlung: Wir kommen auf dieser Etappe ins touristische Herz des Schwarzwalds. Dabei passieren wir die Türkenlouis-Schanze, den Landsitz am Westweg und die Weißtannenhöhe (1.190m), wo u.a. die bekannte Langlaufstrecke Thurnerspur entlangführt.


Westweg Etappe 10 vom Titisee zum Feldberg (16km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auf der Königsetappe geht es hinauf auf den Feldberg, den höchsten Gipfel aller deutschen Mittelgebirge. Ein ungetrübtes 360-Grad-Panorama von den Vogesen über Pfälzerwald und Schwäbische Alb bis zu den Alpen belohnt den Aufstieg, der vom Titisee am Adler-Skistation in Hinterzarten vorbeiführt.


Westweg Etappe 11 vom Feldberg zum Belchen (21km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auf, auf, zur Schwarzwald-Gipfelstürmertour: Vom Feldberg geht es über den Stübenwasen (1.386m) zur Passhöhe Notschrei und ins Naturschutzgebiet Langenbach-Trubelsbach. Dann erfolgt vom Wiedener Eck aus der Anstieg zum Belchen (1.414m), von dessen Gipfel wir den herrlichen Blick zu den Alpen, ins Elsass und in die Vogesen genießen.


Westweg Etappe 12 vom Belchen nach Kandern (26km)

Wanderatlas-Empfehlung: Vom Belchen bis ins Kandertal verlieren wir knapp 1.100m an Höhe. Auf dem Weg passieren wir u.a. die Dekan-Strohmeyer-Kapelle am Heubronner Eck, das Höhengasthaus Haldenhof und den Blauen (1.165m), von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Rheinebene und den Kaiserstuhl genießt. Später kommt man an der Ruine der Sausenburg vorbei und endet die Etappe am Blumenplatz in Kandern.


Westweg Etappe 13 von Kandern nach Basel (26km)

Wanderatlas-Empfehlung: Durch die Wolfsschlucht im Kandertal wandern wir Richtung Lörrach und treffen hier auf Burg Rötteln, einer mächtigen Burganlage oberhalb des Wiesentals. Man trifft auf die Röttler Kirche und kommt dann über den Tüllinger Berg nach Basel, wo der Westweg am Badischen Bahnhof endet.


Westweg Ostvariante ab Tititsee (93km)

Am Titisee trennt sich der Westweg. Der Hauptweg führt über den Feldberg nach Lörrach. Die Ostvariante leitet dagegen zum Herzogenhorn (1.415m) und weiter zum Hochkopf (1.263m). Man passiert die Antonikapelle, den Hohe-Möhr-Turm und den Aussichtsturm Hohe Flum und kommt dann über Grenzach nach Basel, wo die Ostvariante ebenfalls am Badischen Bahnhof endet.

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