Felsentour Oberprechtal (zum Huber- und Pfauenfelsen)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 36 Min.
Höhenmeter ca. ↑591m  ↓591m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Wanderung im Schwarzwälder Zeitälerland (Elztal & Simonswäldertal) wird sehr abwechslungsreich, hat Bergwiesen und Wälder sowie aussichtsreiche Felsen im Rund. Oberprechtal und Vor dem Wittenbach sind Ortschaften an der Elz, in denen es sich verweilen lässt.

Der Luftkurort Oberprechtal gehört zur Stadt Elzach, die südwestlich an der Elz liegt. Oberprechtals Ortskern ist durch die Kirche Maria Krönung geprägt, die anstelle einer Vorgängerin 1781 errichtet und simultan genutzt wurde. Ihr Innenleben folgt dem Barockstil. Seit Oberprechtal auch eine evangelische Kirche hat, ist Maria Krönung nur noch katholisch. Zudem findet sich in dem ländlich geprägten Ort ein Kurpark beim Schwimmbad und an der Elz ist ein Hammerschmiedemuseum.

Wir wandern die Triberger Straße, queren nahe der Feuerwehr die Elz, die aus Furtwangen kommend insgesamt 121km misst, bevor sie bei Kehl-Kronendorf in den Rhein mündet. Mit Waldrand, offener Landschaft und Wiesen wandern wir per Wiesenpfad, mit Buchen und einem Birkenwäldchen nach Vor dem Wittenbach an der Elz. Hier könnte man einkehren.

Nachdem wir das Stück Flusstal hinter uns gelassen haben, geht es auch im steilen Zick-Zack den Hang hinauf zum Huberfelsen (760m) auf einem Bergrücken im Mittleren Schwarzwald, zwischen dem Elztal im Westen und dem Gutachtal im Osten. 

Der aus Granit bestehende Huberfelsen ist Naturdenkmal und als Geotop geschützt. Obenauf wurde ähnlich einem Schiffbug ein Geländer angebracht. Wenn man den Huberfelsen erklommen hat, bietet sich ein Panoramablick in das obere Elztal und ins Gutachtal. Am Huberfelsen kommen neben uns auch Wanderer auf dem Westweg vorbei, dem Schwarzwald-Querweg Rottweil-Lahr und dem Zweitälersteig

Weiter geht die Wanderung gen Norden, an einer Schutzhütte vorbei und aufwärts zum höchsten Punkt auf rund 836m, nach etwa 6,5km gesamt. Wir sind an der Prechtaler Schanze, einer Verteidigungsstellung im Kampf gegen Frankreich vor über 300 Jahren.

Wald und blumige Wiesen begleiten uns zum Pfauenfelsen, wo man wie auf einer Kanzel steht und einen herrlichen Blick ins langgestreckte Elztal genießt. Dann wandern wir eine Kehre und kommen hinunter ins Tal mit den Quellwiesen des Lampertsbaches.

An einem ausgebauten Weg steht die Lampertshütte. Hier lässt sich nochmal schön innehalten, bevor es die restlichen rund 1,6km nach Oberprechtal zurückgeht.

Bildnachweis: Von Stefan Karl [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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