Schlösserweg Etappe 2 Leichlingen - Solingen


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 19 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 3 Min.
Höhenmeter ca. ↑673m  ↓590m
Schlösserweg Fernwanderweg Nordrhein-Westfalen

An der Marly-le-Roi-Brücke in Leichlingen starten wir unseren zweiten Tag auf dem Schlösserweg, der als Fernwanderweg sieben Schlösser verbindet und dabei durchs Bergische Land, das Ebbegebirge und das Siegerland bis an den Westerwald führt.

Wir queren die Wupper und halten uns dann links zur evangelischen Kirche. Die stand bei ihrer Gründung im 10. Jahrhundert wie der historische Ortskern noch auf einer kleinen Wupperinsel und war gerade einmal 5m breit. Später wurde das Gotteshaus zu klein, so dass im 12. Jahrhundert ein Erweiterungsbau und dann 1753-56 der heute noch zu sehende barocke Neubau entstanden.

Wir gehen entlang Wupper bis zum Spielgelände des Tennisclubs Blau-Weiß und biegen hier rechts ab. Über Hülstrung, Bertenrath, Bennert und Oberschmitte geht es zusammen mit dem Landrat-Lucas-Weg nach Leysiefen. Trotz Modernisierungen hat sich Leysiefen die Atmosphäre einer typischen bergischen Hofschaft bewahren können. Die Hofgründung erfolgte wahrscheinlich im 12. Jahrhundert und diente der Sicherung der benachbarten Burg Leysiefen, die allerdings bis auf spärlichste Reste abgegangen ist.

Ab Leysiefen folgt der Schlösserweg (weiterhin zusammen mit dem Landrat-Lucas-Weg) der Wupper aufwärts. Durch schöne Waldlandschaft kommt man hinauf zum Rüdenstein, ein Denkmal, das an eine Sage erinnern soll: Der Legende nach ist ein Jungherzog aus dem Herzogtum Berg auf der Jagd nach einem Hirsch. Der Reiter stürzt an einem Abgrund von seinem Pferd und verletzt sich. Sein Begleiter, der Rüde, eilt der Jagdgesellschaft nach, die sich schon auf dem Rückweg nach Schloss Burg befindet. Diese folgt dem aufgeregten Bellen des herrenlosen Hundes, so dass der junge Herzog gerettet werden kann.

Am Wupperhof passiert der Schlösserweg die Landstraße nach Witzhelden und leitet, garniert mit einigen schönen Aussichten, zur Sengbachtalsperre. Die Sengbachtalsperre (aucch Solinger Talsperre genannt) ist als Trinkwassersperre nicht direkt zugängig. Trotzdem ist eine Rast an der 1900-03 erbauten Staumauer sehr angenehm. Von der Sengbachtalsperre geht es weiter nach Höhrath und Angerscheid. Hier trifft der Schlösserweg auf den Klingenpfad und folgt diesem ein kurzes Stück in den Wald hinein. Wenig später trennen sich beide Wege wieder und der Schlösserweg leitet zum Etappenziel am Schlossparkplatz in Burg an der Wupper.

Schlösserweg Etappen


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