Sengbachtalsperre

Man muss schon ein bisschen suchen, bis man als Auswärtiger die Sengbachtalsperre findet. Die Sengbachtalsperre liegt in einem abgeschiedenen Seitental der Wupper unweit von Schloss Burg, zwischen den Solinger Ortslagen Höhrath und Glüder. Der zwischen Wäldern gelegene Wasserspeicher versorgt Solingen mit Trinkwasser. Aus diesem Grund wird die Sengbachtalsperre umgangssprachlich meist nur Solinger Talsperre genannt.

Die Sengbachtalsperre wurde ab 1900 durch Professor Otto Intze, den Pionier des deutschen Talsperrenbaus, errichtet. Eingeweiht wurde das aus Lenneschiefer, Grauwacke und Trassmörtel gemauerte Sperrwerk dann 1903.

Der sich hauptsächlich in Nordwest-Südost-Richtung erstreckende Stausee ist zwischen 100m und 180m breit und zieht sich über knapp 2,5km in die Länge. Bei Vollstau bedeckt die Sengbachtalsperre eine Fläche von 20ha. Die Staumauer ist 43m hoch und hat eine Länge von 178m.

Als Trinkwassersperre ist die Sengbachtalsperre für Wassersport nicht zugelassen und großflächig umzäunt. Es führen aber einige Waldwege um die Sengbachtalsperre und man kann durch den Nadelwald die Wasserfläche blitzen sehen oder den Blick von der Staumauer genießen.