Rund um Witzhelden (Leichlingen)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 20 Min.
Höhenmeter ca. ↑334m  ↓334m
Rundwanderweg Witzhelden Leichlingen Bergisches Land

Witzhelden liegt im Nordwesten des Stadtgebiets von Leichlingen im Bergischen Land. Es gibt zwei markanten Landmarken, die Witzhelden weithin sichtbar machen, es handelt sich dabei um zwei Funktürme der Telekom: der eine 134m hoch, der andere sogar 229m und damit auch von Köln und Düsseldorf gut zu sehen.

Ein weißer Kreis markiert für uns durchgängig den örtlichen Rundwanderweg, den man z.B. im Schulweg beginnen kann. Man geht durch die Straße in der Meie, passiert die Hauptstraße und wandert über den Altenbacher Weg in den Ortsteil Altenbach.

Bis Altenbach wandert man auf geteerten Wegen. Erst hinter Altenbach geht’s in den Wald. Man kommt nach Wersbach, quert die Landstraße nach Burscheid und erreicht den kleinen Weiler Eichen. Hier nimmt man wieder Asphalt unter die Füße und wandert über Unterbüscherhof nach Oberbüscherhof.

Dann kommt man wieder in den Wald und wandert bis hinan an die Wupper. Man trifft auf den Rüdenstein, ein 1927 enthülltes Denkmal, das einen Hund zeigt, der an eine alte Sage erinnern soll. Der Legende nach ist der junge Herzog Robert von Berg zur Weihnachtszeit 1424 auf der Jagd nach einem Hirsch. Im unwegigen Schnee stürzt der Reiter von seinem Pferd und verletzt sich. Sein Begleiter, der Rüde, eilt der Jagdgesellschaft nach, die sich schon auf dem Rückweg nach Schloss Burg befindet. Diese folgt dem aufgeregten Bellen des herrenlosen Hundes, so dass der junge Herzog gerettet werden kann.

Man wandert nun nördwärts, trifft auf die Landstraße nach Solingen und gelangt in einen Hohlweg, der auf einem langen, durch Wald führenden Anstieg aus dem Tal der Wupper hinaus führt. Oben angekommen, wechselt sich Wald mit Pferdeweiden ab und eine Schutzhütte mit Talblick bietet weitere Abwechslung. Von Norden über den Sportplatz erreicht man wieder Witzhelden.

Bildnachweis (attribution, via Wikimedia Commons): 1 by Frank Vincentz [CC-BY-SA-3.0]

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