Posthornweg Langenfeld


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 36 km
Gehzeit o. Pause: 7 Std. 47 Min.
Höhenmeter ca. ↑327m  ↓327m
Posthornweg Langenfeld

Langenfeld war früher eine wichtige Poststation. Bereits 1668 wurde von Langenfeld aus eine regelmäßig Postverbindung zwischen Köln und Düsseldorf realisiert und noch heute sind der Postillon und die Christel von der Post neben dem Bürgermeister die Repräsentanten der Stadt im Niederbergischen Land. Kein Wunder, dass der große örtliche Rundwanderweg auf den Namen Posthornweg hört und mit einem Posthorn als Symbol vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) markiert ist.

Starten kann man den Posthornweg z.B. im Stadtteil Berghausen. Von der Baumberger Straße geht es im Uhrzeigersinn in den Düsseldorfer Stadtteil Hellerhof und von hier weiter nach Schloss Garath, einem erstmals im 13. Jahrhundert erwähnen Rittersitz.

Durch den Garather Forst geht es zum Oerkhaussee in Hilden und dann weiter auf die Ohligser Heide, einer der letzten Heidelandschaften, die einst so typisch fürs Bergische Land waren. Von der Ohligser Heide wandert man über die Schwanenmühle zum Segelflugplatz Langenfeld und weiter zum Haus Graven.

Haus Graven ist eine Wasserburg im Langenfelder Stadtteil Wiescheid und wurde vermutlich um 1300 als Nachfolgeburg der ehemals 800 Meter nördlich gelegenen „Motte Schwanenmühle“ erbaut. Bei dem heutigen Gebäude handelt es sich um die Mitte der im 17. Jahrhundert erbauten Vorburg, die an ihren Ecken hervortretende Viereckstürme mit Pyramidendächern besitzt.

Man wandert südwärts auf dem Posthornweg, erreicht das Naturfreundehaus Leichlingen und passiert dann die Autobahn A 3. Über Reusrath geht es durchs Naturschutzgebiet Further Moor bis an die Stadtgrenze von Leverkusen. Man spaziert über die Leverkusener Seenplatte in Hitdorf und kommt über die Wasserskianlage Langenfeld zurück nach Berghausen.


Bildnachweis (attribution, via Wikimedia Commons): 1 by Frank Vincentz; 2,3 by Atamari; 4 by Ritter-pitter [CC-BY-SA-3.0]

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